Download Subtitles and Closed Captions (CC) from YouTube

Enter the URL of the YouTube video to download subtitles in many different formats and languages.


Folge 2118: Endlich erwachsen? (Dahoam is Dahoam v. 17.05.)   Complain

.

Du hast doch Spezln, die Autos tunen. Vielleicht wissen die was?

Die wissen, glaub ich, nix. Aber ich kann nachfragen. - Das wäre nett.

Die Polizei war heute früh bei uns.

Die wissen von den illegalen Autorennen.

Das Rennen findet heute trotzdem statt.

Ich fahr da sicher nicht mit. Das kannst du vergessen.

Schade. Ich dacht, du bist einer von uns.

Einer, der sich nicht so schnell in die Hose macht.

Da hab ich mich wohl getäuscht. - Also gut.

Du hast echt Glück mit deinem Vater.

Wenn ich mir das Gleiche geleistet hätte wie du,

würd ich von meinen Eltern nur einen Arschtritt und Hausarrest kriegen.

Wir wollten Ihnen ein paar Fragen stellen.

Wir kennen uns doch? Das sind also ihre Spezln. Interessant.

* Titelsong: *

Dahoam is Dahoam.

Da komm ich her. Da will ich wieder hin.

Dahoam is Dahoam.

Dort, wo ich jeden auf der Straße kenn.

Da kannst du jeden Menschen fragen.

Er wird dich anschauen und dir sagen:

Dahoam is Dahoam.

Dahoam is Dahoam.

Da komm ich her. Da will ich wieder hin.

Dahoam is Dahoam.

Wenn Sie keinen richterlichen Beschluss haben, gehen Sie wieder.

Nur, weil Autos vor der Tür stehen, die vielleicht irgendwem gehören,

heißt das nicht, dass wir Rennen fahren.

Ja. Gut.

Wir haben uns mehr Kooperation vorgestellt.

Wir finden alleine raus.

Glaubst es, scheiß Bullen. Zefix. - Darauf brauch ich eine Halbe.

Hol dem Christian auch eine, der schaut blass aus.

Stress dich nicht. Solche Besuche gehören dazu für uns.

Wenn du dich dran gewöhnt hast, gibt das einen extra Kick.

Es tut mir leid. Ich häng wirklich gern mit euch ab.

Aber das ist mir zu heftig.

Ich hatte in letzter Zeit genug Stress.

Gut. Dann sagen wir das Rennen heute ab. Aber ein Bier trinken wir noch?

Wie hieß noch mal die Sound-App von Kathi? Die will ich runterladen.

Untersteh dich. Mir reicht das Geschnatter von den beiden.

Entschuldigung, dass wir auch da wohnen.

Jetzt weiß ich's wieder. - Hubert!

Geh halt dann rauf, wenn du Ruhe brauchst.

Was liest du denn Interessantes?

Nix Besonderes.

Nur, dass Vogler-Bräu insolvent ist.

Was? - Warum sagst das nicht gleich?

Weil ihr ständig den Schnabel auf habt.

Und es war nur eine Frage der Zeit.

Wie die Söhne mit der Brauerei umgesprungen sind,

seit der Alte nicht mehr ist.

Dass es Erbstreitigkeiten gab, weiß ich.

Aber dass die gleich Insolvenz angemeldet haben.

Das hat der Opa schon vor 20 Jahren prophezeit.

Wahrscheinlich hockt der Papa oben und reibt sich die Hände.

Oder er streitet sich mit dem Vogler, wer auf der schöneren Wolke sitzt.

Ein Leben lang waren sie die größten Feinde.

Sag mal: Wer übernimmt denn seinen Festzeltplatz?

Laut Zeitung gibt es eine offizielle Ausschreibung.

Das war der Wahnsinn.

Er hatte einen rosafarbenen Jogginganzug an.

Und eine Goldkette. Und ein oberpeinliches neongelbes Stirnband.

Nix gegen neongelbe Stirnbänder. So eins hatte ich auch mal.

Von peinlichen Klamotten kann ich auch ein Lied singen.

So eins hattest du nicht.

Das hab ich nur denen mit Geschmack gezeigt.

Sagt der, der sich den Pullover immer in die Jeans gestopft hat.

Das war zum Fasching.

Zum Fasching? Im September? Klar.

War das das Jahr, in dem du das Filmchen gedreht hast?

Wag es ja nicht, darüber zu sprechen.

Welches Filmchen?

Ach nix, das war eine Jugendsünde ... - Fanny, du hast es versprochen.

(flüstert) Jugendsünde.

Entschuldigung, ich sag nix mehr.

Jetzt sagt schon, ist doch nicht so schlimm. Was war's denn?

Was willst du jetzt machen?

Dir ist klar, dass wir immer noch kein Video

von ihm bei einem illegalen Rennen haben.

Ich weiß, dass das meine Schuld ist.

Ich wollt's nur noch mal gesagt haben.

Notfalls prügeln wir ihn ins Auto.

Nein, das machen wir anders. - Erzähl.

Mach's nicht so spannend.

Das erfährst du noch früh genug. Wie spät ist es?

Kurz nach 12, warum?

Jetzt gratulieren wir unserem Jungspund mal schön zum Geburtstag.

Warum war der Franz mit dem Vogler so auf Kriegsfuß?

Du kennst doch die Männer:

Da gockelt einer mehr rum als der andere.

"Ich hab die größere Brauerei." "Ich hab das bessere Bier."

Aber das mit der Insolvenz geht dir nah, gell?

Wie kommst du da drauf?

Weil du gestern so geschaut hast.

Was kümmert mich der Verhau von denen.

Mir geht das Festzelt nicht aus dem Kopf.

Wenn du mich fragst,

dürfen wir uns eine solche Chance nicht entgehen lassen.

Findest du echt?

Ja. Stell dir vor, in so ein Zelt auf dem Volksfest in Baierkofen

gehen doch bestimmt 800 Leute rein. Und das zehn Tage lang.

Was glaubst du, was das abwirft? Und das Renommee rundrum.

Was das für die Brauerei bedeuten könnte,

wenn wir den Zuschlag kriegen.

Selbst wenn: Meinst nicht, das ist eine Nummer zu groß für uns?

Andererseits kriegen wir so eine Gelegenheit vielleicht nie wieder.

Der Papa hat sich das sein Leben lang gewünscht.

Und jetzt hätten wir die Chance. - Was sagt Martin dazu?

Hm.

Zefix, das kann ja wohl nicht sein!

* Handy vibriert. *

"Alles Gute zum Geburtstag!

Melde dich heute mal, wenn du Zeit hast. Hias."

* Es klopft. *

Bist schon wach?

Wenn du so laut bist.

Was kann ich dafür, wenn alles anbrennt?

Aber es hat nur die letzten zwei Pancakes erwischt.

Seit wann kannst du Pancakes? - Seit einer halben Stunde.

Jetzt komm her, lass dich drücken.

Alles Gute zum 18. Geburtstag, Bub. - Danke, Papa.

Das ist kein Kuchen, wie ihn die Mama früher gemacht hätt, aber ...

Ist schon gut, Papa. Es ist alles okay, okay?

Ausblasen.

Ein bisserl wirst du dich anstrengen müssen.

Jetzt komm, essen wir was. Ich hab schon alles hergerichtet.

Weißwürste, Ahornsirup, Brezen.

Wir beginnen den Tag mit einem amerikanisch-bayerischen Frühstück.

Aber Geschenke gibt's zum Geburtstag auch, oder?

Freilich, hätt ich fast vergessen. - Danke.

Der ist von deiner Schwester.

* Kuh-Geräusch aus der Karte *

Schau mich nicht so an, ich hab die Karte nicht ausgesucht.

Ein Gutschein für Wanderschuhe, sauber.

(liest vor) "Damit du in Zukunft den Berg rauf kommst,

wenn du uns mal wieder besuchst."

Komm, jetzt essen wir erst mal.

Mein Geschenk gibt's nach dem Frühstück, okay?

* Türglocke *

Grüß Gott. - Grüß Gott.

Hätten Sie für mich noch ein Tässchen übrig?

Das kommt ganz drauf an, ob Sie es dieses Mal zahlen können.

Au weh, Geld hab ich leider keines dabei.

Aber vielleicht könnten wir uns anders einigen?

Moment, da hab ich eine Idee.

Ich spendier dir den Kaffee, dafür erzählst du mir,

was es mit dem Filmchen auf sich hat.

Au weh, ich glaub, da kommen wir nicht ins Geschäft.

Jetzt komm, so schlimm wird's schon nicht sein.

Hast du eine Ahnung.

Gibst du mir nicht mal einen kleinen Hinweis?

Nach einer Flasche Schnaps vielleicht.

Ich kann gern ein Stamperl in den Kaffee schütten.

Oder du gibst mir deinen und ich mach mich vom Acker,

bevor du noch mehr fragst. - Tobias.

Entschuldige, aber ich hab gleich einen wichtigen Termin.

Ein Rosenheimer Händler will,

dass ich seine Produkte in meine Biomärkte aufnehm.

Bis heute Abend.

Aber ... - Pfüat di.

* Sie seufzt. *

(denkt) Warum macht er so ein Drama draus?

Das war doch hoffentlich kein ...

Oh Gott, nein.

* Musik*

* Es klopft. *

Hi. - Hi.

Die Erdbeeren, die Sie bestellt haben.

Hm, Erdbeeren.

Hm, besonders saftig.

Probieren Sie doch mal.

Ups.

Jetzt haben Sie da einen Fleck.

Sagen Sie ...

Wie groß ist denn Ihr ... Flugzeug?

Sehr groß.

Haben Sie denn auch genug Sprit im Tank?

Natürlich. - Hallo?

Hallo? - Äh, ist was?

Ich hätt gern noch Weißwürste, die gehen heute weg wie nix da drüben.

Weißwürste. - Weißwürste.

Da ist ja unser Geburtstagskind. Alles Gute. - Danke.

Pünktlich zum Reifenwechseln. - So hab ich mir den Tag vorgestellt.

Dann saugst du noch die Autos, du hast ja Übung.

Lass ihn, ich hab ihn genug aufgezogen.

Das hält er aus, er ist jetzt erwachsen.

Wenigstens einer von uns.

Ich hab dich genug auf die Folter gespannt.

Magst du dein Geschenk sehen? - Freilich.

Ich hab mein Gstanzel noch gar nicht aufgesagt.

Merk's dir, sonst platzt er noch vor Neugier. Komm mit.

Was sagst du?

Nein, oder?

Es ist kein Neuwagen, aber zum Aufmotzen ist er der Richtige.

Papa, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.

Ist das dein Ernst? Ein eigenes Auto?

Danke, Papa. Danke. - Komm, steig ein.

Du weißt doch selbst, wie schwer es ist, da reinzukommen.

Meinst du nicht, dass unser Vater das auch schon probiert hat?

Aber wir können es doch versuchen. Mehr als Nein können sie nicht sagen.

Martin, das ist die Gelegenheit.

Vielleicht kriegen wir so was nicht mehr.

Uschi, was sagst du zu dem Schmarrn?

Ich find, die Rosi hat gar nicht so unrecht.

Da hörst du's.

Euch ist schon klar, dass das Volksfest in drei Monaten ist.

Wie sollen wir bis dahin ein Festbier aus dem Hut zaubern?

Deshalb müssen wir jetzt zum Brauen anfangen.

Aber doch nicht, bevor wir den Zuschlag haben. - Doch, freilich.

Sonst schaffen wir das Ganze nicht. - Wir sind eine kleine Brauerei.

Und kein Riesen-Gastronomie-Betrieb, das ist dir klar?

Ja, das war der Vogler auch.

Der hat auch keine große Brauerei gehabt.

Ja, und jetzt ist er insolvent.

Rosi, dein Engagement in allen Ehren.

Aber ich schmeiß nicht die ganze Produktion über den Haufen,

nur weil wir eventuell das Zelt auf dem Baierkofener Volksfest kriegen.

Das mach ich einfach nicht.

♪ Unser liebes Geburtstagskind,

♪ wir mögen dich ja so.

Irgendwas sagt mir, dass du Geburtstag hast.

Alles Gute, lass dich drücken. - Danke dir.

Hast du das nicht gewusst? Ganz schön peinlich.

Als Wiedergutmachung kannst du noch was singen.

Bitte nicht. Ich kenn doch ihre Gesangskünste.

Das lass ich dir mal durchgehen, weil du Geburtstag hast.

Bist du schon reich beschenkt worden? - Was heißt reich.

Ach ja, ein Auto hat er halt gekriegt. Sonst nix, gell?

Dein Ernst? Wow.

* Handy klingelt. *

Tut mir leid, da muss ich kurz rangehen.

Annalena? Alles in Ordnung bei dir? - Ja, ja.

Freilich hab ich deine SMS gekriegt.

Du warst sogar der Erste, der mir gratuliert hat, noch vor meinem Papa.

Echt?

Klar, komm ich da vorbei.

Gut, dann bis später.

Komm, iss Kuchen, Mädel.

Du, ich komm heute ein wenig später ins Why not.

Der Hias hat grad angerufen und gemeint,

er hat noch eine Überraschung.

Ja, mei. Ist ja schließlich dein Geburtstag.

Doch, das kann ich schon beurteilen.

Ja, weil ich das weiß.

Wissen Sie, das haben wir doch ...

Rosi, wart mal bitte schnell.

Herr Bachmann, einen Moment bitte.

Du, was wird denn das, was macht ihr da?

Das ist das Zeug für die Spendenaktion, wie ausgemacht.

Aber ... äh. Herr Bachmann,

Entschuldigung, ich ruf Sie in 5 Minuten zurück, versprochen.

Danke schön. Pfüa Gott.

So, also Moment, jetzt noch mal. Was ist das?

Das sind die Sachen für die Pfingst-Aktion.

Vom Landkreis. Klingelt's?

Ach ja. Ist ja gut. Jetzt friss mich nicht gleich.

Entschuldige bitte, Vroni, aber ich glaub, heute ist nicht mein Tag.

Wieso? Was ist denn los? - Ach, nix.

Du wirst es ja sicher schon gehört haben.

Der Festzelt-Platz vom Vogler-Bräu wird frei.

Auf dem Baierkofener Volksfest? - Ja.

Da würd ich mich gern bewerben. Aber so wie's ausschaut,

steh ich in unserer Brauerei auf verlorenem Posten.

Der Martin wird auch immer sturer, je älter er wird.

Schau her, das ist doch die Gelegenheit.

Als Lansinger Brauerei auf dem Baierkofener Volksfest. Oder?

Das wär natürlich schon was. Habe die Ehre.

Grüß dich. Aber erzähl das mal meinem Bruder.

Äh, sag mal, Lorenz.

Du kennst dich doch als Landrat ...

ein bisserl aus in der Materie, oder? - Ja, schon. Warum?

Auf was legt denn so ein Ausschuss besonderen Wert,

wenn man sich da bewerben möchte?

Uff. Frag mich was Leichteres.

Aber ich könnt euch mal eine Bewerbung zeigen.

Wie so was ausschauen muss.

Aber natürlich keine aktuelle und keine von Baierkofen,

das wär sonst Wettbewerbsverzerrung.

Und du kommst an so was ohne Weiteres ran?

Ja, für was bin ich den Landrat?

Das müsste aber schnell gehen.

Weil die Bewerbungsfrist läuft nur noch zwei Wochen.

Das ist kein Problem, ich kümmer mich drum.

Das wär ja super. Ganz gut, Lorenz.

Hm?

Schön. Habt ihr's dann? Ich müsst weiterarbeiten.

Ach so. - Äh, freilich, Vroni. Pfüat di.

Ach, grüß dich. - Grüß dich.

Gott sei Dank, ich hätt schon gemeint, du hast zu.

Ein paar Minuten hast noch.

Jetzt wenn du noch eine Schale Erdbeeren für mich hast,

bin ich die glücklichste Frau auf der Welt.

Erdbeeren? - Die sind schon aus, oder?

Ich hab's gewusst. - Wie viele brauchst du?

Eine langt. Oder, wart. Gib mir zwei, sicher ist sicher.

So gierig, wie mein Manni zurzeit drauf ist.

So, zwei Körbchen Erdbeeren.

Bitte. - Mmh.

Da hab ich mich schon den ganzen Tag drauf gefreut.

Was kriegst du? - Äh, 6 Euro.

Grüß euch. Danke noch mal. - Danke, stell's her.

Wow, schauen die gut aus. - Magst du auch eine.

Gern. Darf ich? - Freilich.

Danke. Ich nehm die gleich. Mmh.

Herrschaft, was habt ihr heut alle mit den damischen Erdbeeren?

Oh, braucht da jemand Feierabend?

Ich halt euch gar nicht mehr länger auf. Schönen Abend noch.

Pfüat di. - Pfüat di.

Raus mit der Sprache, was ist los?

Fanny.

Sag mir jetzt bitte, was es mit dem Filmchen auf sich hat,

wo der Tobias mitgespielt hat. Sonst werd ich noch narrisch.

Das war hoffentlich kein ...

* Sie räuspert sich. *

Kein ... was?

Sexfilm halt.

Annalena. - Jetzt sag schon.

Nein, ich darf nicht. Der Tobi hat gesagt, ich darf nix drüber sagen.

Du warst dabei. Ich bin ... Nein, tut mir leid.

Also, ich würd sagen, auf den Christian.

Hoch soll er leben, Prost.

Hoch soll er leben.

Wenn du jetzt ein Auto hast, musst du dir Donnerfelgen zulegen.

In Schwarz. Die sind der Hammer.

Schmarrn, der Typ braucht erst mal was Gescheites unter der Haube.

Das ist das Wichtigste. - Meine Meinung.

Apropos, wir geben heute Vollgas, oder?

Hast du schon mal einen Burnout gemacht? - Nein.

Aber das hab ich mir schon immer gewünscht.

Du weißt, was man sagt über Dinge, die man sich am Geburtstag wünscht.

Ist das dein Ernst? Mit deinem Auto?

Ich hab doch gesagt, ich hab eine kleine Überraschung für dich.

Steig ein.

* Er startet den Motor. *

Jawohl, auf geht's. Los!

Aus! Aus!

Der ist mal hin.

Scheiße.

Heut war mal zur Abwechslung wieder dicke Luft in der Brauerei.

Was? So ganz ohne mich?

Die Rosi würd sich gern

für den Festzelt-Platz in Baierkofen bewerben.

Was? Den vom Vogler? - Nein. Den vom Kaiser von China.

Freilich den vom Vogler. - Du verarschst mich.

Also da hat sie sich was vorgenommen.

Gehabt.

Du kannst dir ja vorstellen, was der Martin dazu gesagt hat.

Der hat strikt sein Veto eingelegt. Damit ist's vorbei.

Das ist echt schade.

Einen Versuch wär's wert gewesen.

Hallo. - Ach, grüß dich.

Ach so, ein Filmabend.

Und das ohne mich. - Musst dich ja nur herhocken.

Und, wie war dein Termin?

Na ja.

Wie war dein Tag? - Ach.

Sag bloß, du kaust noch immer an der Film-Geschichte herum?

Schmarrn, hab ich schon längst vergessen.

Da hab ich von der Fanny aber was anderes gehört.

* Sie seufzt. *

Die alte Ratschkathl kann nix für sich behalten.

Also gut.

Damit Ruhe ist.

Aber ...

Ich hab dich gewarnt, gell?

Das bist du?

Ein alter Freund von der Fanny und mir war früher Künstler.

Zumindest hat er es gemeint.

Und irgendwann wollt er unbedingt

einen anspruchsvollen Kurzfilm machen.

Wo die Hauptfigur findet, sie ist ein Ballett-Tänzer.

Aber sag mal, warum hast du das auf deinem Handy,

wenn es dir so peinlich ist?

Du hast wohl nix Peinliches von dir auf deinem Handy.

Dazu sag ich jetzt lieber nix.

Ehrlich gesagt hab ich mir da was ganz anderes vorgestellt.

Und was?

Nicht so wichtig.

Aha. Gut.

Dann können wir uns jetzt beim Fernseh-Abend

ein paar Erdbeeren schmecken lassen.

Die hat mir die Fanny mitgegeben.

Magst du eine?

Hias, noch mal, es tut mir echt leid. Ich mach's wieder gut, versprochen.

Weißt du eigentlich, wie viel der Motor gekostet hat?

Ich hab ein bisserl Geld zum Geburtstag gekriegt.

Wenn du magst, arbeit ich den Rest gern bei dir ab.

Außerdem hast du mich dazu überredet.

Ich hab ja nicht ahnen können, dass das so ausgeht.

Einen Burnout kriegt normal jeder Depp hin.

Ich versteh schon, dass du das nicht mit Absicht gemacht hast.

Aber du musst auch mich verstehen.

Mein Geld wächst auch nicht auf dem Baum.

Wie viel würd die Reparatur von dem Motor kosten?

Dreitausend. - Dreitausend?

Wo soll ich denn so viel Geld hernehmen?

Der Schattenhofer würd sich für uns so ins Zeug legen. Aber du wieder.

Als ob's das Kraut jetzt noch fett macht,

wenn der dir sagt, wie eine Bewerbung auszuschauen hat.

Herrgott, Rosi. Unsere Brauerei steht hervorragend da,

da müssen wir uns nicht noch ins Volksfest einmischen.

Habt ihr's bald? - Die Franzi schläft längst.

Mir brauchst du das nicht sagen.

Wenn es nach mir gegangen wär, hätt's das Gespräch nicht gegeben.

Wie immer. Ich bin der Martin und bin gegen alles. Aus, Äpfel, Amen.

So ist es.

Wisst ihr was? Wir kürzen das Ganze jetzt ab.

Ich bin in der Brauerei zwar nur noch stiller Teilhaber,

aber als solcher hab ich bei grundlegenden Entscheidungen

genauso ein Stimmrecht wie ihr zwei. Und das nutz ich jetzt.

Hubert, bitte. Misch du dich da nicht auch noch ein.

Ich bin auch der Meinung,

dass das eine Riesenchance für die Brauerei ist.

Und somit steht's 2:1.

Der Tobias hat wo mitgespielt?

In einem Sexfilm?

Also wirklich, müssen Sie mich so derblecken?

Jetzt wär mir beinahe mein Lieblingstopf runtergefallen.

Ihr Glück, dass ich so gute Reflexe hab.

Dem wenn was passiert, ist aber was los, das sag ich Ihnen.

Untertitelung: BR 2018

Download Subtitles Download Video Download Audio

↑ Return to Top ↑




ContDict.com - contextual dictionary