Download Subtitles and Closed Captions (CC) from YouTube

Enter the URL of the YouTube video to download subtitles in many different formats and languages.


Folge 2115: Angst um Marie (Dahoam is Dahoam v. 14.05.)   Complain

.

Spinnst du? Zieh dir sofort was an. Anziehen, dann raus mit dir.

"Auf gar keinen Fall dürfen Sie sie noch mal alleine treffen.

Zu Ihrem eigenen und zum Schutz von dem Mädel."

Ich kann die Marie schlecht sich selber überlassen.

Wer weiß, auf was für Ideen die kommt.

Liebeskummer ist echt scheiße, oder?

(Simon) "Wie geht's ihr denn?" - Nicht so gut.

Sie hat wohl Liebeskummer.

Wenn die Leute sehen, wie groß unsere Liebe ist,

musst du dich auch nicht mehr verstecken.

Marie!

Das werd ich allen zeigen.

* Titelsong: *

Dahoam is Dahoam.

Da komm ich her. Da will ich wieder hin.

Dahoam is Dahoam.

Dort, wo ich jeden auf der Straße kenn.

Da kannst du jeden Menschen fragen.

Er wird dich anschauen und dir sagen:

Dahoam is Dahoam.

Dahoam is Dahoam.

Da komm ich her. Da will ich wieder hin.

Dahoam is Dahoam.

Das werd ich allen zeigen.

Vielleicht kannst du ja dann endlich zu uns stehen.

Wenn du meinst, dass das der richtige Weg ist.

Aber dadurch ändert sich nicht, dass ich keine Gefühle für dich hab.

Abgesehen davon bin ich mit Leib und Seele Pfarrer.

Und daran wirst du nix ändern.

Das weißt du doch auch.

Marie, was ist passiert?

Sagst du mir jetzt bitte endlich, was mit meiner Schwester los ist?

Ich hab's dir versprochen. Komm.

Und? Hast du schon das passende Brautkleid gefunden?

Hey, der Bräutigam darf das Kleid erst bei der Hochzeit sehen.

Und wenn ich's nicht erwarten kann? - Das musst du.

Aber ich kann dir eines sagen: Es wird dir gefallen.

Weißt du schon, was es wird? - Ja. Ich seh's schon vor mir.

Deshalb muss ich bei den Katalogen weiter schauen.

Weißt du, was noch besser ist?

Wenn man das Brautkleid direkt anprobiert.

Deshalb hab ich dir zwei Beraterinnen besorgt.

Und zwar die besten und stilsichersten, die's gibt.

Äh, was wird das jetzt?

Der Gregor hat gestern erzählt,

dass du dich jetzt an die Brautkleid-Suche machst.

Darum haben wir zwei einen Termin in Rosenheim ausgemacht

beim angesagtesten Brautladen der ganzen Gegend.

Wenn du da dein Traumkleid nicht findest, weiß ich auch nicht.

Aber ... - Der Patrick übernimmt deine Küche.

Und die Oma übernimmt die Metzgerei.

Also, Abmarsch.

Hab ich auch noch was zum Sagen? (alle) - Nein.

Sie hat sich halb nackt in dein Bett gelegt?

Aber sie weiß doch, dass du ein katholischer Pfarrer bist.

Mei.

Ich nehm mal an, sie hat sich gedacht,

ich wär nicht der erste Pfarrer, der sich auf eine Beziehung einlässt.

Aber wie kommt sie darauf, dass du auch auf sie stehst?

Keine Ahnung. Ich kann sagen, was ich will.

Aber sie akzeptiert's einfach nicht.

Sie biegt sich alles so zurecht, wie's ihr grad passt.

Bei einem Mädel in dem Alter kann das schon mal passieren.

Vor allem mit der Vorgeschichte.

Was denn für eine Vorgeschichte?

Darüber wollt ich mit dir reden, Patrick.

Das Fleisch muss ich dir erst herrichten.

Ich bring's dir gleich. - Kein Problem, keine Eile, Theres.

Ich muss es packen. Also Mike, dir noch einen schönen Nachmittag.

Dir auch Martin, mach's gut.

Ja, Pauli, musst du nicht in die Schule?

Schon, aber ich wollt fragen,

ob hier noch irgendwer die Fußball-Sticker hat.

Für das Sammelalbum vom FC Baierkofen?

Genau. Ich hab das Album fast voll. Mir fehlt nur noch einer.

Wer fehlt dir noch? - Der Hahnheiser.

Wenn ich den hab, hab ich alle zusammen.

Wenn er die komplette Sammlung hat, kriegt er eine Saisonkarte umsonst.

Hab ich schon mitgekriegt. - Sonst kostet die über 100 Euro.

Nur die ersten fünf kriegen eine Karte.

Deswegen musst du dich beeilen, oder?

Ja. Und die Aktion geht nur noch bis heute.

Ich brauch den unbedingt, den Hahnheiser.

Äh, Pauli, meine Sticker hab ich dir alle schon gegeben.

Tut mir leid. Also, ich pack's. Pfüat euch.

Pfüat di, Martin.

Aber Sie haben doch beim Einkauf

bestimmt ein paar Sticker gekriegt, oder?

Ja, nein, ähm.

Weißt du, ich hab die gar nicht erst mitgenommen.

Mein Bub, der Christian, der sammelt die nicht.

Den Gerstl hab ich auch schon gefragt,

ob er mir ein paar außer der Reihe gibt.

Aber er hat gemeint, das ist Betrug. - Das glaub ich.

Weißt du was? Ich glaub, der Flori hat die mitgenommen.

Der müsste einige davon haben.

Frag ihn doch, der ist auf seinem Zimmer und lernt heute.

Vor der Schule schaff ich das nicht mehr.

Aber nach der Schule geh ich gleich zu ihm.

Mach das.

Ich hab ... keine Ahnung gehabt, dass der James verunglückt ist.

Ich sag ja. Der Unfall hat sie so traumatisiert,

dass sie einfach nicht geschafft hat, mit jemandem drüber zu reden.

Stattdessen hat sie ihre Trauer anders kanalisiert.

Aber sich ritzen.

Warum ist sie nicht zu mir gekommen?

Schau, vielleicht ist sie genau deswegen nach Lansing gekommen,

war aber bisher nicht so weit, dass sie sich dir öffnet.

Wenn man erst mal ausspricht, dass jemand tot ist,

dann wird das plötzlich real. Endgültig sozusagen.

Ich als Pfarrer bin da eine neutrale Person,

bei der ihr das scheinbar leichter gefallen ist.

Und warum hast du mir nix gesagt?

Weil ich es ihr versprechen musste.

Ich hab aber gleichzeitig eine Fürsorge-Pflicht ihr gegenüber.

Deswegen kann ich das nicht mehr länger halten.

Scheiße.

Scheiße. Echt, das ist ...

Dass sie sich dann ausgerechnet auch noch in dich verlieben muss.

Mit mir hat sie halt zum ersten Mal über die Sache geredet.

Das setzt ja schon mal ein großes Maß an Vertrauen voraus.

Das hat sie dann wahrscheinlich mit Liebe verwechselt.

Also gut, dann ...

Dann muss ich das jetzt der Mama und dem Werner erzählen.

Weil die müssen das ja wissen, oder?

Ich glaub auch, das ist das Beste,

wenn man die Marie vor vollendete Tatsachen stellt.

Von alleine kommt die da grad nicht mehr raus aus ihrem Tief.

Dann setzen wir uns alle gemeinsam mit der Marie zusammen.

Als Familie. Wir müssen ihr helfen.

Bloß blöd, dass ich jetzt direkt arbeiten muss.

Ich red gleich mit ihr, wenn meine Schicht vorüber ist.

Mach das. - Okay.

Wo ist denn jetzt ...? Da war doch grad noch irgendwo ...?

* Es klopft. * - Ja?

So, deine frische Wäsche. - Ah, danke.

Tu's am besten gleich in den Schrank,

nicht dass ich's wieder zur Dreckwäsche pack. Ha!

Ich pack dich in die Dreckwäsche, wenn du nicht aufpasst, was du sagst.

So. - Ja, so ein Saustall.

Findest du denn da überhaupt noch was?

Ich hab endlich mal wieder einen Lern-Tag

und muss mir ein Referatsthema überlegen.

Da hab ich keinen Kopf zum Aufräumen.

(Uri) Grüß dich, Pauli. - Hey Pauli, hast du dich verlaufen?

Nein, ich bin wegen den Stickern da.

Der Herr Preissinger hat gesagt, du sammelst die auch.

Die vom FC Baierkofen? - Ja.

Ich sammel sie nicht, ich nehm sie nur mit, weil sie umsonst sind.

Dann brauchst du sie ja nicht.

Weil mir fehlt nur noch einer, der Hahnheiser Sepp.

Irgendwo müsst ich noch ein paar rumliegen haben. So.

Wer sagt's denn.

Dass du in dem Verhau überhaupt noch dein Bett findest.

Fang nicht du auch noch damit an.

Als ob's bei dir dahoam im Zimmer anders ausschaut.

Das ist eine Männer-Ordnung.

So, jetzt stoßen wir mal an auf einen erfolgreichen Tag.

Ja. - Unbedingt.

Das lassen wir uns nicht zweimal sagen.

Auf dich. - Danke.

Ich würd sagen, wir schauen erst mal allgemein,

in welche Richtung es gehen soll.

Dann grenzen wir die Auswahl weiter ein.

Das ist gar nicht so nötig. Ich weiß nämlich ganz genau, was ich will.

Ich schau mich schon mal um, ja? - Gerne.

Das haben wir nicht so oft. Da sind wir in 10 Minuten fertig.

Wie soll ihr Kleid denn ausschauen?

Also ...

Es soll was Einfaches sein, aber nicht zu schlicht.

Es soll was Besonderes sein.

Es wird nämlich eine Wald-Hochzeit, wissen Sie.

Eine Wald-Hochzeit? Schön.

Nein.

Also, in der Taille soll es relativ einfach sein.

Auf keinen Fall eine Schleppe

und ich möchte den Rücken auch nicht frei haben.

Ich hätt gern einen Stoff, der ein bisserl schwerer ist,

damit das so schön fliegt.

Ich glaub, das ist ganz schön, oder?

Mal eine Frau, die weiß, was sie nicht will.

Das ist ganz schön. - Und von der Farbe her?

Elfenbein? Oder darf es auch ein traditionelles Weiß sein?

Ich hätte da so ein schönes Exemplar, schauen Sie mal.

Weiß, ich weiß nicht. Obwohl das wirklich ganz schön ist.

Das muss man wahrscheinlich angezogen sehen.

Na ja, nehmen wir's mal mit. Gut, dann schau ich noch mal.

Das alles nicht. Das ist auch viel zu verspielt.

Das Glitzer, das bin ich auch nicht so.

Das ist noch ganz schön. Ach, und schauen Sie.

Der Stoff. Genauso hab ich mir's vorgestellt.

Der hat so eine Schwere, da fällt das gleich ganz anders.

Das möcht ich bitte auch noch probieren. - Gerne, gut.

Dann bereit ich alles vor. - Danke schön.

Die haben echt schöne Sachen, oder?

Ich bin voll glücklich, das fängt echt gut an.

Sind das echt alle gewesen? - Ja.

Schade, trotzdem danke.

Äh, warte.

Ich hab doch gestern mein Tuning-Magazin gekauft.

Da war ich ...

Ha ha, von wegen, ich find nix. So.

Sepp Hahnheiser. 1,82 m, 81 Kilo, geboren in Martelskirchen.

Das ist er. - Nicht so schnell.

Pfoten weg.

Nix im Leben ist umsonst. - Das ist unfair.

Ich hab's, du willst es.

Ich würd sagen, du bringst jetzt mal schön mein Zimmer auf Vordermann.

Also gut. - Ich hol dir sogar den Staubsauger.

Hm.

Ja, aber ... die Taille. Es sitzt richtig eng.

Das schaut doch super aus.

Ich weiß nicht.

Mir gefällt es da oben nicht so gut und das glitzert.

Ja, das passt schon. Aber irgendwie, ich weiß auch nicht.

Ich fühl mich da drin wie eine Presswurst.

Also, schlecht sind die bist jetzt alle nicht gewesen.

Sind sie auch nicht.

Aber es ist nix dabei von dem, was ich mir vorstell.

Und wenn Sie das noch probieren? - Nein, das passt nicht.

Tut mir leid, aber ich glaub, Sie wissen nicht,

wie ich mir das vorstell.

Schlicht, aber was Besonderes. Nicht rückenfrei.

Keine Schleppe, ein paar Akzente, aber nicht zu viele.

Und eine natürliche Taille. So ein Kleid gibt's nicht.

Doch, so ein Kleid gibt's ganz bestimmt,

aber wahrscheinlich nicht bei euch.

Ähm, das ist der größte Brautladen weit und breit.

Wenn du da dein Traumkleid nicht findest, dann nirgends.

Tut mir leid, normal wird bei uns jede Braut fündig.

Na ja, kann man nix machen. Aber danke trotzdem für Ihre Bemühungen.

Kein Problem. Dann darf ich die Rechnung

für einen Anprobe-Termin fertig machen?

Äh, was für eine Rechnung? - Das übernehm ich.

Ist quasi dein Verlobungsgeschenk von uns.

Müsst ihr jetzt was zahlen,

weil die nicht das richtige Kleid für mich haben? Das glaub ich nicht.

Schau, ich kann mich nicht mal hinsetzen.

Was hast du jetzt vor?

Ich geh jetzt heim und mach meinen eigenen Entwurf.

Tune4Speedy von 2007. Soll ich das wegwerfen?

Spinnst du? Das ist eines von meinen ersten Tuning-Magazinen.

Das ist quasi antiquarisch.

So.

Ha.

Was ist? Nicht schlappmachen. Wenn du mit der Wäsche fertig bist,

dann sortier bitte die Magazine nach Datum und räum sie ins Regal ein.

Und dann gehört Staub gesaugt.

So. Genug gelernt.

Mittagspause.

Ähm. Hast du überhaupt schon Mittag gegessen?

Nein, aber ich hab riesen Kohldampf.

Ein Grund mehr, dass du dich beeilst.

Grüß dich. - Grüß dich.

Na, wie war deine Schicht?

Nicht stressiger als sonst. Ist die Marie da?

Nein, die ist grad vorher weggegangen.

Echt?

Wir haben eigentlich ausgemacht,

dass wir uns nach meiner Schicht hier treffen.

Ach so, vielleicht ist sie kurz spazieren oder so.

Ja, wahrscheinlich.

Die wird schon gleich wieder kommen.

* Handy klingelt. *

"Ich habe wirklich gedacht, dass er mich liebt.

Weißt du, wie es ist, wieder einen geliebten Menschen zu verlieren?

Das alles macht einfach keinen Sinn mehr."

Wir müssen unbedingt die Marie suchen.

(Simon) "Patrick, servus." - Simon, grüß dich.

Die Marie hat mir grad eine Nachricht geschickt.

Habt ihr ein Brautkleid gefunden?

Das fragst du die Fanny am besten selber.

Schau her, da hast du deine Semmeln. Meinst du, dass du davon satt wirst?

Eine ist für den Pauli. Ich kann ihn ja nicht verhungern lassen.

Ich hab nicht gewusst, dass du Kinderbetreuung machst.

Bloß, bis mein Zimmer aufgeräumt ist.

Ich könnt schwören, dass du deine Tür nicht mehr findest,

bei dem Verhau. - Von wegen.

Wenn du das nächste Mal zu mir kommst, ist alles picobello.

Das glaub ich erst, wenn ich's seh. * Handy klingelt. *

Servus, Frischi. Freilich gehen wir fort. Wo willst du hin?

Was für ein neuer Laden?

Nein, da gehen wir nicht hin.

Ja, weil das ein Sauna-Klub ist. Nur mit Handtuch und so.

Ach, jetzt verteilt er sein Zeug auch schon hier unten.

So.

Geht doch.

So, fertig.

Und?

Pauli.

Respekt. Besser hätt ich's selber auch nicht hingekriegt.

Du hättest es überhaupt nicht hingekriegt, so schaut's aus.

Und jetzt her damit. - Den hast du dir wirklich verdient.

Der ist weg.

Verarschen kann ich mich selber auch. Jetzt gib ihn her.

Das war so abgemacht. - Ja, schon klar.

Was ist jetzt?

Tut mir leid, aber ...

Vorhin war noch in meiner Tasche. - Der ist echt weg?

Ich versteh's doch selber nicht.

Der kann sich doch nicht einfach so in Luft auflösen.

Das ist Betrug.

Nein, das passt mir jetzt doch nicht.

Häh?

Vorher hab ich's doch so schön gehabt.

Also, noch mal.

(flüstert ) Wenn ich das da rein ziehe ...

Du darfst das nicht sehen. - Ach.

Fanny, ich fürcht, dafür ist es zu spät.

Gregor, du weißt, wie wichtig mir das ist, dass du das nicht siehst.

Das ist echt ... Jetzt kann ich noch mal anfangen.

Aber Fanny, ich hab doch nicht wissen können,

dass du über deinem Brautkleid sitzt. - Da hast du recht.

Ist eh nicht so schlimm. - Jetzt doch nicht?

Nein, ich war eh noch nicht ganz zufrieden damit.

Sagst du das jetzt bloß so oder meinst du das auch so.

Das ist voll schön.

Wow.

Aber es ist noch nicht ganz das, was ich mir vorstell.

Jetzt stress dich mal nicht so.

Du wärst die erste Braut,

die gleich am ersten Tag das passende Kleid findet.

Da hast du auch wieder recht.

Schau: Entweder findest du das richtige Kleid,

oder das richtige Kleid findet dich.

Du musst dem Ganzen bloß ein bisserl mehr Zeit geben.

Wo warst du sonst noch überall? - Jetzt hetz mich nicht.

Also, ich war hier, hab Leberkässemmeln geholt.

Dann bin ich direkt wieder rauf.

Nein, halt.

Der Frischi hat angerufen

und mein Handy war in der gleichen Hosentasche.

Sucht ihr was Bestimmtes? - Den Hahnheiser Sepp.

Was? - Ja, den hab ich in der Tasche gehabt und jetzt ist er weg.

Wenn er nicht bald auftaucht, wird das nix mit meinem Jahresticket.

Ist das so ein Sammelbild gewesen? Mit einem Fußballer drauf?

Ja, haben Sie das gesehen? - Weggeschmissen hab ich's.

Dann hab ich dein Geraffel vielleicht doch nicht umsonst aufgeräumt.

Dass du dich nicht schämst.

Du weißt doch selbst, wie schwer es heutzutage ist,

dass man eine gute Putzfrau findet.

Bäh.

Der klebt so schnell nirgends mehr.

Die lachen mich doch aus, wenn ich mit so einem Ding dahin komme.

Warum ist das Bild so wichtig?

Mit dem Sticker wär mein Album voll.

Dann hätt ich eine Jahreskarte gekriegt,

im Wert von 100 Euro.

Das tut mir echt leid, dass das doch nix wird.

Aber eigentlich müsstest du jetzt die Jahreskarte zahlen.

Haha.

Also mit dem Mindestlohn von, sagen wir mal 9 Euro,

und einem gepfefferten Denkzettel-Zuschlag

könnte es so grad hinkommen.

Und was ist, wenn ich das, was ich vorhin aufgeräumt hab,

wieder umschmeiß? - Äh.

Gut. Ich besorg dir deine blöde Karte.

Das nächste Mal organisier ich gleich eine richtige Putzfrau.

Die kostet mich weniger Nerven und billiger ist sie auch.

Und? - Nix.

Ich bin alle Landstraßen abgefahren. Keine Spur von ihr.

An der Waldhütte ist sie auch nicht. - Hoffentlich tut sie sich nix an.

Am Weiher waren wir noch nicht.

Wenn wir sie da nicht finden, ruf ich die Polizei an.

Vielleicht ist sie mit dem Bus weggefahren.

* Handy *

Vroni? Daheim ist sie?

Ja, gut. Wir sind gleich da.

Sie hat sich in ihrem Zimmer eingesperrt und reagiert nicht.

Jetzt komm, Marie, mach auf. Bitte.

Wie schaut's aus? - Keine Reaktion.

Marie?

Marie, mach bitte die Tür auf.

Marie, wir machen uns Sorgen.

Marie. * Klopfen *

Der Simon hat mir alles erzählt, wir wollen dir doch bloß helfen.

Marie! - Mach endlich auf!

Ja.

Eigentlich ist es ja ganz gut, wenn man weiß, was man will.

Aber mein Kind will nie das, was ich will.

Z.B. ins Bett gehen.

Im Moment will sie partout nicht schlafen.

Heute probiert der Gregor sein Glück. Mal schauen.

Anscheinend hat er eine todsichere Methode.

Ich bin gespannt.

Untertitelung: BR 2018

Download Subtitles Download Video Download Audio

↑ Return to Top ↑




ContDict.com - contextual dictionary