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Folge 2112: Glaube, Liebe, falsche Hoffnung (Dahoam is Dahoam v. 08.05.)   Complain

.

Es geht um James, meinen Freund.

Was ist mit dem?

Er ist vor einem halben Jahr gestorben.

Du hast aber nicht mehr ... Also ...

Geritzt hab ich mich nicht mehr.

"Danke, das war die beste Party seit Langem."

Herr Pfarrer, kann's sein, dass die Marie in Sie verliebt ist?

* Titelsong: *

Dahoam is Dahoam.

Da komm ich her. Da will ich wieder hin.

Dahoam is Dahoam.

Dort, wo ich jeden auf der Straße kenn.

Da kannst du jeden Menschen fragen.

Er wird dich anschauen und dir sagen:

Dahoam is Dahoam.

Dahoam is Dahoam.

Da komm ich her. Da will ich wieder hin.

Dahoam is Dahoam.

Das ist jetzt aber nicht Ihr Ernst, oder?

Auf mich wirkt das schon so.

Aber ich bin Pfarrer, und das weiß die Marie.

Also wirklich nicht, Frau Vogl.

Ich hab mich halt um sie gekümmert, als Patrick weg war

aus rein seelsorgerischem Interesse, und das weiß die Marie auch.

Vielleicht hab ich da mehr Lebenserfahrung als Sie.

Glauben Sie mir: Da ist was im Busch.

Sie braucht gerade wen zum Reden.

Da bin ich als Pfarrer eine naheliegende Option.

Das hat nix mit Verliebtheit zu tun.

Auf jeden Fall ist es gut, dass Patrick wieder da ist.

Dann müssen Sie sich nicht mehr so kümmern.

Jetzt hören Sie aber auf, Frau Vogl. Sie sehen ja Gespenster.

Wenn Sie meinen. - Ja, ich mein.

Schau, hab ich machen lassen, zur Gaudi.

Das ist ja lustig! - Schön, gell? - Ja.

So viel Amtspost wie ich verschick,

kann ich mal Werbung für unser Dorf machen.

Das muss ich Mike erzählen.

Solche lassen wir uns auch machen mit der Werkstatt drauf.

Ich muss eh wieder rüber. Pfüat di. - Pfüat di.

Da bist du endlich. - Immer im Stress, weißt du ja.

Der Staudhammer hat mich noch aufgehalten. Also dann ...

Oh, das ist ja unser Wappen. - Da schaust, gell.

Haben wir's auf eine Briefmarke geschafft?

Logo, darauf hat die Welt gewartet.

Lansing auf einer Briefmarke. Dass ich das noch erleben darf.

Weißt du was: Da kriegst du jetzt ganz offiziell die allererste Marke.

Da schau her. Bitte schön. - Dank dir. Mei schön.

Ich hab ja noch ein paar mehr.

Reden wir gleich über deinen Besuch

bei unserer französischen Partnergemeinde.

Weißt du schon, was auf dem Plan steht?

* Handy klingelt. *

Entschuldigung. Da muss ich leider schnell rangehen.

Passt schon. - Dauert nicht lang.

Mei, Lansing auf einer Briefmarke. Sachen gibt's.

Wart, ich helf dir. Nicht stolpern. Es wär schade um den Kuchen.

Danke, ich dachte schon, du machst dir Sorgen um mich.

Das tu ich doch. Stell dir vor, du müsstest den noch mal backen.

Moment, schau her. - Danke schön. - Sehr gern.

Riecht wirklich gut.

Jetzt hat sie das wieder liegen lassen, das kann nicht sein.

Warum stell ich mich in der Früh in die Küche und koch was für mein Kind,

wenn sie's eh da lässt? - Vielleicht kommt sie sich mit dem Teil blöd vor.

Das ist mir wurscht, das ist kein Grund, das absichtlich zu vergessen.

Du weißt doch, wie's ist, wenn man jung ist.

Außerdem hab ich ihre Lieblingsnudeln gemacht.

Kein Problem, ich kümmer mich darum.

Mir schmeckt nämlich alles, was du machst.

Mmhh!

Ein Traum, selber schuld, wenn sie das nicht mitnimmt.

Ich frag mich nur, was sie isst den ganzen Tag.

Wahrscheinlich geht sie mit ihren Freundinnen in die Kantine

und sie teilen das Essen. Ist da nicht auch eine Bäckerei?

Was gibt's in der Bäckerei? Was Süßes.

Das ist nicht meine Vorstellung von gesundem Essen.

Das werd ich ihr nachher auch sagen.

Magst auch einen Schluck? - Nein, danke.

Zweimal Schweinsbraten und für mich dann bitte noch Bayrisch Creme.

Extra große Portion? - Logisch.

Hey, Christian. - Hi. - Alles klar? - Passt schon.

Ich hab dich gestern gar nicht mehr gesehen.

Ich war mit Joschi noch darten.

Schade, dass du so früh gegangen bist.

Tanzen ist nicht so meins. - Ist doch egal.

Da gibt's kein Richtig oder Falsch. - Du hast mich noch nicht erlebt.

Grüß Sie, Herr Pfarrer.

Servus. Mit Dank zurück. - Gerne.

Tanzen im Kiosk ist ja auch nicht so der Wahnsinn.

Wenn du mal richtig tanzen willst, könnt ich dich ins Why not einladen.

Ich dachte, Tanzen ist nicht so deins?

Ja, aber ich könnte dir von der Bar aus zuschauen.

Hey? Was meinst du?

Ja, klingt gut, das machen wir. Ich muss nur los. Tschau.

Auf Wiederschauen. - Habe die Ehre.

Da schau her, der Kurz Karli.

Ist eurem Metzger die Wurst ausgegangen, oder was?

Oder was treibt den Wangener Bürgermeister zu uns?

Glaub nicht, dass ich gern da bin.

Ich hab gleich einen Termin und nicht viel Zeit.

Eine Leberkässemmel, bitte. - Gerne.

Wenn dich deine Wangener hier so sehen würden.

Von mir aus könnt ihr das in euer Gemeindeblatt reinschmieren.

Ist ja sonst nix los in dem Kaff.

Na ja, so ist's auch wieder nicht.

Lansing ist immer für eine Überraschung gut.

Als Krönung haben wir jetzt eine eigene Briefmarke.

Ach gell? - Da schaust. Ja, ja.

So eine Ehre wird natürlich nur ausgewählten Orten zuteil.

Du träumst doch. - Schau mal her, pass auf:

Was sagst du? Da schaust du.

Das kannst du jetzt deinen Wangener Hinterwäldlern erklären.

Eine eigene Briefmarke.

Mit Lansinger Wappen.

Dass Sie mit dem Dreigesang den Gottesdienst begleiten,

ist wirklich schön. Danke schön.

Bitte. Wir freuen uns. Pfüa Gott. - Pfüa Gott.

Servus. - Hallo.

Grüß dich, Marie. - Hi, Simon.

Was machst denn du da? Du warst doch gerade noch beim Brunnerwirt?

Ich hab einfach Ruhe gebraucht. - Ach so, dann lass ich dich allein.

Ist schon komisch, oder? Gestern hast du im Jugendtreff aufgelegt

und heute stehst du wieder normal in der Kirche.

Ja mei, die Aufgaben als Pfarrer sind sehr vielfältig.

Beim Jugendtreff komm ich mit der Jugend am besten in Kontakt.

Bei denen bist du auch sehr beliebt. Aber kann ich dich was fragen?

Freilich.

Nach unserem Gespräch gestern über deine Vergangenheit.

Die Sache mit dem Zölibat. Hattest du da nie Schwierigkeiten?

Nein. Ich hab gewusst, auf was ich mich einlasse.

Damit hab ich nie ein Problem gehabt.

Aber du hattest früher schon Beziehungen, oder?

Schon, und es gab eine Zeit in meinem Leben,

da hätte ich mir nicht vorstellen können, Pfarrer zu sein.

Aber dann hab ich mich für den Weg entschieden,

und das hab ich nie bereut.

Marie? - Ja?

Du hast mir gerade schon zugehört, oder?

Nur damit das klar ist: Ich bin gern Pfarrer, mit allem, was dazugehört.

Grüß Gott, Herr Pfarrer. - Grüß Sie.

Pfüat di, Marie. - Tschüss.

Hallo, Mama. - Hey.

Wie war's in der Schule? - Gut. - Das freut mich.

Ich mach dir gleich was zum Essen, oder?

Nein, danke. Ich bin satt.

Du bist satt? Aha. Wovon denn? Dein Essen hast du nämlich stehen lassen.

Hab ich halt vergessen.

Komm mal her:

Absichtlich, kann das sein?

Wenn dir das nicht schmeckt, was ich dir mach, sag mir das bitte,

weil dann erspar ich mir viel Arbeit.

Mit dem Teil bin ich der totale Außenseiter.

Na ja, so schlimm wird's nicht sein.

Sonst bringt sich niemand selber was mit. Die lachen mich alle aus.

Mhm. Und was hast du dann gegessen?

Haben dir deine Freundinnen in der Kantine was gegeben?

Ich hab mir was beim Schulkiosk geholt.

Aber dafür solltest du dein Taschengeld nicht ausgeben.

Aber die anderen kaufen sich dort auch immer was.

Aber warum? Die anderen essen doch in der Kantine.

Die meisten haben sich abgemeldet.

Aber warum? Das Essen hat euch doch immer geschmeckt.

Jetzt aber nicht mehr.

Aha. Und was gibt's beim Kiosk außer Süßigkeiten?

Brotzeit halt. Ich geh rauf und mach Hausi.

Hast du mit ihr geredet?

Mhm. Die meisten Kinder haben sich wohl von der Kantine abgemeldet

und essen jetzt beim Kiosk.

Ich hab nachher eh ein Gespräch in der Schule mit der Lehrerin.

Dann schau ich mir das an. - Ist das deiner? - Ja.

Ach komm? - Wenn ich's dir doch sag. Annalena war dabei,

als der Schattenhofer das dem Bürgermeister von Wangen gezeigt hat.

Wenn so eine Briefmarke rauskommt, erfährt man das doch im Voraus.

Hat die Vroni nix gesagt?

Nein, gar nix. Vielleicht will sie uns damit überraschen.

Grüß euch.

Gut, dass du kommst. Da kannst uns erklären,

was es mit der Lansinger Briefmarke auf sich hat.

Warum hast du nix gesagt?

Jetzt übertreib mal nicht.

Hallo, unser Dorf auf einer Briefmarke.

Uschi, jeder kann sich so eine Marke machen lassen.

Ach so, aber der Schattenhofer ...

Der erkennt doch Ironie nicht mal, wenn's leibhaftig vor ihm steht.

Dabei steht extra auf der Marke "eigenes Motiv".

Ich muss dem Schattenhofer doch sagen, dass er aufm Holzweg ist.

Nicht dass er weiter damit hausieren geht.

Danke dir. Setz dich kurz her? Ich habe eine Riesenneuigkeit.

Passt auf:

Jetzt gibt's eine Briefmarke mit Lansinger Wappen.

Ja, so hab ich auch geschaut, als mir die Vroni das gezeigt hat.

Das ist eine kleine Sensation.

Keine kleine, eine Riesensensation. - Ja. Schön, gell?

Ja, Kurz Karli, habe die Ehre.

Und, hast du deinen Schock schon überwunden?

Und wie. Mal schauen, wie schnell das bei dir geht.

Seid ihr schon am Feiern mit eurer Lansing-Marke?

Natürlich sind wir am Feiern. Wenn du magst, kannst dich gern hersetzen.

Nein, danke. Es langt, wenn du dich lächerlich machst.

Meine Sekretärin hat mir vorher was Interessantes erzählt.

Nämlich, dass sich inzwischen jeder

eine individuelle Briefmarke zusammenstellen kann.

Das, worauf du so stolz bist, ist nix weiter als eine Briefmarke,

die sich irgendein Lansinger mit dem Internet gebastelt hat.

Das ist ... Was heißt das? "Eigenes Motiv"?

Aber eins muss ich dir lassen:

Für einen Moment hast du mich tatsächlich beeindruckt.

Die Geschichte wenn ich meinen Hinterwäldlern in Wangen erzähl ...

Feiert noch schön.

Das ist jetzt wirklich tatsächlich ein bisserl ...

Schaut nicht so. Schuld an allem ist bloß die Vroni.

Die Vroni? - Ja.

Der werd ich was erzählen, wenn ich sie wieder treff.

Die Lehrer waren zufrieden mit ihr. In Mathe ist noch Luft nach oben.

Was ist denn das für ein blöder Macho-Spruch?

Ich ruf dich gleich zurück.

Ach so zieht der Hausmeister den Kindern das Geld aus der Tasche.

Dagegen hat die Kantine natürlich keine Chance.

(Stimme vom Pfarrer in ihren Gedanken) "Es gab eine Zeit,

da hätte ich mir nicht vorstellen können, Pfarrer zu sein."

* Es klopft. * Ja?

Grüß dich. Ich wollte nur schauen, was du treibst.

Nicht wirklich viel.

Du strahlst ja schon wieder richtig.

Wenn's einen Grund gibt.

Also hatte ich doch recht. Meine Schwester hat sich verliebt?

Ich hab ihr klar gesagt,

dass ich mich bewusst für den Zölibat entschieden hab

und damit kein Problem hab.

Aber ich hab das Gefühl, das ist nicht angekommen.

"Sie müssen unbedingt für Abstand sorgen."

Wenn das so einfach wär. Marie ist psychisch ziemlich labil.

Da kann ich mich nicht einfach abwenden.

Womöglich fängt sie wieder an, sich zu ritzen.

"Ich versteh Ihr Dilemma.

Trotzdem: Sagen Sie dem Mädel bitte klar und deutlich,

dass sie sich verrannt hat. Sie müssen jetzt auch an sich denken.

Wenn in Ihrer Gemeinde auch nur der Verdacht aufkommt, dass Sie sich

auf eine Beziehung zu einem Mädel eingelassen haben könnten ..."

Dann wär ich erledigt.

"Zumindest in Lansing wären Sie als Pfarrer

nicht mehr tragbar. Also ziehen Sie bitte klare Grenzen."

Ja, da haben Sie recht. Ich werd Klartext mit ihr reden.

Am besten an einem Ort, wo wir nicht alleine sind.

Danke für Ihren Rat, Herr Generalvikar.

"Gern geschehen. Wenn was ist: Sie können jederzeit anrufen."

Danke. Wiederhören.

* Er seufzt. *

"Hallo, Marie. Ich muss unbedingt mit dir reden.

Hast du gegen sechs Uhr Zeit? Im Brunnerwirt."

Jetzt sag schon. - Vergiss es.

Also gut. Ich weiß eh, um wen's geht.

Schließlich hab ich gesehen, wie du dich mit Christian unterhalten hast.

Scheinbar hast du dich gut mit ihm unterhalten.

* Handy vibriert. *

Ist er das?

Es ist noch zu früh, um irgendwas zu sagen.

Ich bin eh nicht neugierig. - Dann ist es ja gut.

Aber das war er schon, oder?

Gut. Ich geh schon.

Der Christian.

Fanny, grüß dich. - Servus, Hanni. Darf ich so reinkommen?

Ja, freilich. Was gibt's denn?

Lass die Handschuhe an, ich will nur kurz reden.

Hast du einen Moment? - Ja.

Ich hab mit der Emma geredet.

Sie hat gesagt, ein paar ihrer Freundinnen essen nicht mehr bei dir.

Stimmt das? - Ja, das sind nicht die Einzigen.

Woran liegt das? Die Speisekarte schaut super aus.

Mich hat das Thema gesunde regionale Küche beschäftigt.

Ich hab einen Lehrgang besucht und alles durchgerechnet.

Klasse!

Seit drei Wochen versuch ich, so gut es geht, gesünder zu kochen.

Magst du probieren? - Sehr gern.

Es gibt nur noch zweimal die Woche Fleisch statt fünfmal.

Dafür gibt's mehr regionales Obst und Gemüse.

Sehr gut. Eine Lasagne.

Eine kleine Portion, schau her. - Danke dir.

Schauen wir mal.

Voll gut. Und man muss bedenken, wie lange du das warmhalten musst.

Danke. So ein Lob tut gut.

Nur die Kinder nehmen den neuen Speiseplan nicht an.

Dabei hab ich mir so viele Gedanken gemacht.

Ich versteh das nicht, es schmeckt wunderbar.

Einige Eltern haben ihre Kinder vom Schulessen abgemeldet.

Was sagt der Schulleiter? - Dem ist das wurscht. Hauptsache,

es kostet nicht mehr als drei Euro. Ich hab ihn eh 20 Cent hochgehandelt.

Der kann doch da nicht einfach zuschauen.

Na ja, wenn ich keine Konkurrenz vom Kiosk mehr hätte,

wär's hier mittags schon voller. - Das denk ich mir.

Aber wir zwei geben nicht auf.

Kommst heut zu mir in den Brunnerwirt?

Dann machen wir uns Gedanken, wie wir das ändern.

Gut.

Servus, Vroni. - Grüß dich, Lorenz. Ich wollt dich eh anrufen. Folgendes:

Wir haben jetzt keine Zeit zum Reden. Es muss gleich gehandelt werden.

Es hat mir keine Ruhe gelassen,

dass wir jetzt eine Lansinger Briefmarke haben.

Deswegen hab ich eine Pressekonferenz einberufen.

Überregional natürlich. - Was? Wie? Wann?

Morgen, im Gemeindesaal. Wir müssen doch die Lansinger Briefmarke

in der Öffentlichkeit repräsentieren. Ist doch klar.

Dass man alles selber machen muss.

Du bist doch nicht erst seit gestern im Amt.

Lorenz, stopp, warte mal.

Du hast da was falsch verstanden.

Das ist doch keine offizielle Marke.

Es kann sich doch jeder so eine Marke drucken lassen.

Seine eigene, verstehst?

Was? Wie?

Was meinst du, wie vielen Leuten ich das schon erzählt hab?

Vroni, du bist schuld, wenn sich die Leute über mich lustig machen.

Das tut mir leid. Das war ja keine böse Absicht.

Aber du hast mich da völlig missverstanden.

Missverstanden, sag mal.

Wie steh ich denn jetzt da?

Vroni, ich hab was gut bei dir.

Jetzt übertreibst du aber.

Doch. So, wie du mich vorgeführt hast.

Von mir aus, dann hast halt was gut bei mir.

Ja, ich merk mir das. Schau mal her:

Ich hab mir vorgestern was bestellt. Übermorgen kommt das.

Dann bring ich's dir vorbei

und dann kannst du die auf deine Amtspost kleben.

Du hast es die ganze Zeit gewusst?

Na ja, ich bin ja nicht blöd, oder?

Komm, Lorenz, muss das sein?

Du kannst auch alternativ zwei-, dreimal für mich kochen.

Meine Frau ist demnächst ein paar Tage weg.

Das ist das kleinere Übel.

Gut. - Aber nur einmal.

Dann halt einmal. Aber dann was Gescheites, gell.

Das hast du dir wieder gut ausgedacht.

Ich weiß auch schon, was ich gern essen würd.

Schau:

Du kannst es ja selber aussuchen.

Muss das jetzt sein mit dem Familienrat?

Paula wartet auf mich. - Es dauert auch nicht lang.

Also: Mir ist wichtig,

dass ihr Verantwortung für eure Gesundheit übernehmt.

Ihr habt beide den ganzen Tag so viel zu tun.

Da ist es wichtig,

dass ihr wenigstens einmal am Tag was Vernünftiges esst.

Ja, okay. Gut. Darf ich gehen? Sonst komm ich zu spät.

Ja, geh, pfüat di.

Kann ich auch gehen? - Nein, du bleibst.

Auch wenn's dich nicht interessiert, das hörst du dir jetzt an.

Ich hab aber keinen Bock auf einen Vortrag. - Das ist mir wurscht.

Findest du nicht, du steigerst dich da ein bisserl rein?

Wir haben uns doch früher auch was Süßes vom Bäcker geholt.

Nimmst du mich da auch nicht ernst?

Freilich nehm ich dich ernst.

Aber meinst du nicht, du siehst das zu eng?

Wenn euch das wurscht ist,

geh ich zum Schulleiter und besprech das mit ihm.

Damit er dafür sorgt,

dass der Hausmeister den Schmarrn vom Sortiment nimmt.

Immer musst du dich überall einmischen.

Als würde es nicht reichen, dass meine Freunde über mich lachen,

wenn ich das Henkelding dabei hab.

Wieso kann ich nicht essen wie alle anderen auch?

Du bist echt so peinlich.

Da steckst du. - Hey, Simon. Schön, dass du da bist.

Warum hast du nicht drüben gewartet?

Hier können wir ungestört reden.

Ach so. - Du wolltest doch reden, oder?

Ja. - Okay. Was möchtest du trinken?

Ähm, nur eine Apfelschorle. - Okay.

Zwei Apfelschorlen bitte. Danke.

Ich würde viel lieber ...

Ob das Kräuter-Eier sind?

Ist doch egal, was die Henne frisst.

Ei bleibt Ei.

Da schmeckt man doch keinen Unterschied.

Ich soll aufpassen, dass mich die Konkurrenz nicht aussticht?

Das soll mal einer probieren.

Auf meine Eier lass ich nix kommen.

Untertitelung: BR 2018

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