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Folge 2109: Königinnen und Junggesellinnen (Dahoam is Dahoam v. 02.05.)   Complain

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Nö. Thailand war super. - Ja? Aber?

Ich dachte zuerst, alles wär gut.

Aber als wir in England gelandet sind,

haben mich die Gefühle überrannt.

Ich konnte nicht zurück ins Internat.

Was hast du dem Herrn Bamberger und der Frau Brunner gesagt?

Dass die Schule erst in einer Woche wieder anfängt.

Dann musste ich wieder an James denken.

Wie er dann im Pool lag ...

Du hast aber nimmer ...

Also ich mein ...

Geritzt hab ich mich nicht mehr. Keine Sorge.

Gut.

Der Patrick hat sich gewundert, dass du da bist.

Er hat erzählt, dass deine Schule heute anfängt.

Marie, was ist los? Und diesmal die Wahrheit.

* Titelsong: *

Dahoam is Dahoam.

Da komm ich her. Da will ich wieder hin.

Dahoam is Dahoam.

Dort, wo ich jeden auf der Straße kenn.

Da kannst du jeden Menschen fragen.

Er wird dich anschauen und dir sagen:

Dahoam is Dahoam.

Dahoam is Dahoam.

Da komm ich her. Da will ich wieder hin.

Dahoam is Dahoam.

Da hat mich der Patrick einfach falsch verstanden.

Dann hat deine Schule wirklich noch nicht angefangen?

Doch, offiziell schon.

Aber die erste Woche ist bei uns Admissions Open House.

Das ist für die Neuen, so heißt das.

Da können sie die Schule angucken, mit Lehrern und Mitschülern sprechen.

Und Schnupperkurse besuchen.

Und das ist keine Pflicht?

Für uns Ältere nicht.

Ich hab das wirklich schon oft genug gemacht.

Das musst du natürlich besser wissen als wir.

Wir wollen uns da auch gar nicht einmischen.

Aber wir fühlen uns auch verantwortlich für dich.

Das ist auch total lieb von euch.

Ich bin echt dankbar, dass ich hier schlafen darf.

Aber ich bin kein Kind mehr. Immerhin werd ich übermorgen 18.

Was? - Da hat der Bub gar nix gesagt.

Na ja, der ist auf Kreuzfahrt.

Ich glaub, der hat andere Sachen im Sinn.

Ihr seht, ich bin fast erwachsen. Ich hab alles im Griff.

Wir könnten doch was stricken.

Was willst du in drei Wochen stricken?

Höchstens ein paar Topflappen.

Entschuldigt. - Grüß dich. Du hast nix versäumt.

Wir reden grad

was wir am Baierkofener Pfingstmarkt machen sollen.

Vorher muss ich dir was zeigen.

Das hab ich für dich abfotografiert.

"Die Wahl zur Baierkofener Milchkönigin 2018".

Das wär doch was für dich. - Für mich?

Was ist denn das für ein kleines Geschreibsel,

das kann man überhaupt nicht lesen.

Lass mal mich machen.

"Die Baierkofener Institution der Milchwirtschaft

kürt auf dem Pfingstmarkt erstmalig die Milchkönigin der Region.

Vorsitzender der Jury ist TV-Starkoch Bertzelmaier.

Da machst du mit.

Ach geh.

Du wärst die perfekte Kandidatin.

Schau, da schreiben sie:

"Mitbringen sollte jede Anwärterin: Kenntnisse in der Milchwirtschaft.

Charmantes und sicheres Auftreten.

Gepflegtes und ansprechendes Äußeres."

Was muss man da tun, um sich zu bewerben?

Wart mal. Das steht da jetzt nicht.

Tante Moni, wir machen einfach ein Video.

So hab ich meinen Job auch gekriegt.

Bei einem Fernsehkoch kommt das bestimmt gut an.

Das machen wir gleich morgen. Was meinst du?

Ja, gut.

Also was dir alles einfällt.

"Besuchen, erleben und kosten.

Klicken Sie hier,

um Führungen durch die Brauerei Kirchleitner zu buchen."

Die Website ist super.

Und, wie teuer war's? Ich frag ja nur.

Hat sich schon jemand angemeldet? - Es könnten mehr sein.

Aber für die nächste Zeit gibt's ein paar.

Du hast ja grad erst mit der Werbung angefangen.

Morgen ist die erste Führung fix gebucht.

Ja, Junggesellinnenabschied, fünf Damen.

Trinken die nicht lieber Prosecco statt Bier?

Da hast du vollkommen recht.

Die werden sich kaum für unsere Sudkessel interessieren.

Vielleicht sind sie an dem charmanten Führungsleiter interessiert.

Lass dich bloß nicht anbaggern.

Schmarrn. Ihr schätzt das alle falsch ein.

Das wird super professionell.

Ich hab mich gut vorbereitet

und werd die Führung an den Anlass anpassen.

Wie das? - Ich hab mit der Trauzeugin telefoniert.

Jetzt kenn ich die Vorlieben der Braut.

Das bau ich in den Text mit ein.

Danach bei der Brotzeit laufen ihre Lieblingsmelodien.

Nicht schlecht.

Die werden bestimmt begeistert sein, bei dieser Planung.

Ich glaub auch, da dürfte nix mehr schiefgehen.

Also, bereit? - Ja.

Gut.

Und Action!

Servus. Ich bin die Mogl Vroni.

Schmarrn, noch mal.

Also noch mal von vorn.

Bereit? Und Action.

Servus miteinander.

Ich bin die Monika Vogl aus Lansing und bewerb mich als Milchkönigin.

Hier aufm Vogl-Hof haben meine Großeltern schon Milchkühe gehabt.

Mir und meinem Mann ist es wichtig, dass wir die Tradition erhalten,

aber auch mit der Zeit gehen.

Deswegen haben wir eine hoch moderne Milch-Tankstelle.

Wo ihr euch jederzeit, quasi direkt von der Kuh,

eine frische Milch abzapfen könnt.

So.

Wenn ich mich nicht grad um die Viecher kümmer, dann ...

Wenn ich mich nicht grad um die Viecher kümmer,

engagier ich mich für wohltätige Zwecke als Landfrau.

Und ich arbeit beim Pfarrer und bei der Bürgermeisterin.

Deswegen hab ich im Glauben und in der Politik

immer meine Finger mit im Spiel.

Meine Hobbys sind Kochen und Backen.

Natürlich mit unserer guten, frischen Milch.

Die ist einfach saugut.

Prost.

Super, Tante Moni. Alles im Kasten.

Sollen wir's nicht noch mal machen?

Bin ich steif rübergekommen? - Nein.

Ich schneid's ein bisserl zu, Musik drunter,

dann ist dir der Titel sicher.

Gut, wenn du meinst. Du bist der Profi.

* Handyklingeln *

Servus, Patrick. Wie geht's dir?

"Sehr gut. Mir geht's super.

Gestern waren wir auf Barbados." - Wow.

"Die Strände sind ein Traum.

So einen weißen Sand hab ich noch nie gesehen."

Magst du mich neidisch machen?

"Ein bisserl vielleicht. Es gibt aber auch einen Haufen zu tun.

Aber hast du grad eine Minute?"

Freilich. Ich bereit grad die Kinder-Bibelstunde vor.

Was gibt's denn?

"Ich weiß nicht, ob du's schon mitgekriegt hast,

aber die Marie ist wieder in Lansing."

Ähm, ja, wir haben schon gesehen.

"Sie müsst eigentlich schon wieder in England im Internat sein.

Zum Roland hat sie gesagt, diese Woche ist noch nix Wichtiges.

Aber das stimmt nicht." - Aha.

"Sie hat mir neulich erzählt, dass es jetzt wieder richtig losgeht.

Auf der Website von ihrer Schule steht das auch.

Das passt halt so überhaupt nicht zu ihr.

Sie ist sonst immer total pflichtbewusst.

Und dass sie jetzt schwänzt und auch noch lügt ..."

Ja, das ist schon komisch.

"Ich wollt dich fragen, ob du ein Auge auf sie haben kannst.

Ich komm morgen Abend wieder zurück, aber bis dahin ...

Vor allem weil sie morgen Geburtstag hat."

Geburtstag?

"Ja, sie hat morgen ihren 18.

Vielleicht könntest du schauen, dass sie nicht ganz allein ist."

Freilich, da werden wir schon was finden, was wir machen könnten.

"Super. Und danke. Ich muss jetzt wieder los.

Ich meld mich wieder. Servus."

Pfüat di. Eine schöne Zeit noch. - "Danke."

Hättest du noch was gebraucht? Ich muss in die Wurstküche. - Nein.

* Handyklingeln *

Hi, Pia. - "Hi. Ich hab grad Pause.

Wie läuft's bei dir?" - Passt schon.

"Haben sie dir die Story mit dem Admissions Open House abgenommen?"

Ja, ich glaub schon.

"Und jetzt? Wann kommst du denn wieder?"

Keine Ahnung.

* Geräusche aus der Wurstküche. *

Ich muss Schluss machen. Wir können uns später noch mal anrufen.

"Ich meld mich noch mal." - Bis später. Tschau.

Danke, das hätt's nicht gebraucht.

Wie viel macht's denn? - 1,80.

Stimmt so.

Servus, Christian.

Hast du das aus Thailand mitgebracht?

Ja, das sind 10 Baht. Sorry.

Das schaut wirklich fast so aus wie ein Zwei-Euro-Stück.

Vielleicht hättest du ein Geschäft gemacht.

Das kommt auf den Wechselkurs an.

Wie viel sind das in Euro? - 25 Cent.

Ich hab gar kein anderes Geld dabei. Ich müsst rüber und was holen.

Ich kann das für dich zahlen. - Echt jetzt?

Das wär total toll, danke.

Du kriegst es wieder. - Das passt schon.

Ich bin übrigens der Christian.

Ich bin die Marie, die Schwester vom Patrick.

Gut, dann ...

Danke noch mal. Und man sieht sich.

Pfüat di. - Tschau.

Grüß Gott. Sie sind vom Junggesellinnenabschied?

Ja. Lena Habermehl, wir haben telefoniert.

Ah ja, die Brautjungfer. Hubert Kirchleitner.

Und die anderen?

Die kommen nicht.

Wie?

Das tut mir jetzt wirklich leid,

aber die Simone, das ist die Braut, die hat mich vorhin angerufen.

Sie und der Klausi, der Bräutigam, haben sich gestritten.

Und jetzt ist die ganze Hochzeit abgesagt.

Und der Ausflug zu Ihnen sowieso.

Die Armen.

Mir ist klar, dass das so spontan schwierig ist

mit der Stornierung von der Führung.

Drum bin ich selber vorbeigekommen, vielleicht könnten wir ja

unter diesen Umständen ein kleines preisliches Entgegenkommen oder so?

Wir können ja mal miteinander reden.

Mich regt das so auf. Darf ich?

So, ein Kaffee. - Super, danke dir.

Grüß euch. - Grüß dich. Du strahlst ja so.

Das Video ist fertig.

Aha. Das ist aber schnell gegangen. - Die Kathi hat's mir grad geschickt.

Wollt ihr's sehen? - Ja klar.

Was ist das für ein Video. - Das siehst du gleich.

"Servus miteinander.

Ich bin die Monika Vogl aus Lansing und bewerb mich als Milchkönigin.

Hier aufm Vogl-Hof ..."

Also, um was geht's denn?

Ich muss gleich wieder in die Werkstatt.

Die Schwester vom Patrick ist wieder in Lansing.

Und sie wird morgen 18. - Sauber.

Der 18. gehört schon gefeiert.

Ja, und da kommt ihr ins Spiel.

Habt ihr Ideen, was wir machen könnten?

Du brauchst eine Feier-Expertin?

Da bist du bei mir genau richtig. Aber was macht er da?

Ich hab schon auf der Bar getanzt, da hast du mit Puppen gespielt.

Können wir bitte bei der Sache bleiben?

Wir brauchen ein paar Ideen.

Danke. - Danke schön.

Die beste Location ist ja wohl klar.

Das Why not.

Aber sie ist jetzt nicht so die Fortgeherin.

Servus. - Servus.

Dann trommeln wir einfach ein paar Leute zusammen

und schmeißen eine Party im Vereinsheim.

Aber ob die Marie mit Leuten feiern will,

die sie gar nicht kennt?

Was fragst du uns eigentlich, wenn dir eh nix recht ist?

Jetzt seid halt nicht gleich beleidigt.

Das Vereinsheim ist ja schon mal nicht schlecht.

Aber zu viert nicht der Hit. - Ein, zwei Leut bräuchten wir noch.

Den Christian zum Beispiel. Was machst du heut Abend?

Das kommt drauf an. Was habt ihr vor?

Mit einem feschen Madl Geburtstag feiern.

Mich meint er ausnahmsweise nicht damit.

Es geht um die Marie, die Schwester vom Patrick.

Ach, die Marie. - Die wird morgen 18.

Da hätt ich schon Lust.

Woher kennst du sie überhaupt?

So, wir haben alle nicht viel Zeit, wir brauchen eine Idee.

"Wo ihr euch jederzeit, quasi direkt von der Kuh,

eine frische Milch abzapfen könnt."

Das hat die Kathi wirklich super gemacht.

Du natürlich auch.

Ich muss zurück in die Werkstatt. Moni, die Krone gehört dir.

Pfüa Gott. - Pfüat di.

Ich hab gleich gewusst, dass du die Richtige dafür bist.

Langsam glaub ich wirklich, dass ich eine Chance haben könnt.

Wie gesagt, ich hab durchaus Verständnis für Ihre Lage,

aber Sie sehen ja selber, wir haben alles schon hergerichtet.

Ich kann bei einer so kurzfristigen Absage

die Kosten für die Führung leider nicht erstatten.

Das war mir schon klar. Ich wollt's halt mal probieren.

Was ich Ihnen anbieten kann, quasi als Kompromiss,

wär ein Gutschein für eine Führung für zwei Personen.

Dann können Sie mit Ihrer Freundin kommen.

Nein. Also das ist wirklich nett von Ihnen,

aber ich möcht von der Simone erst mal nix mehr wissen.

Ach so. Aber sie bräucht doch grad jetzt Ihre Unterstützung.

Die hat sie die ganzen letzten Monate gehabt, und das war der Horror.

Immer dieses Geplapper.

Ja, Hochzeitsvorbereitungen sind stressig.

Mit Stress kann ich umgehen, aber nicht mit so einer Braut.

"Ich hab noch 1,5 cm zu viel Hüftumfang.

Ich sag die Hochzeit ab.

Jetzt hat die Mutter vom Klausi eine Meeresfrüchte-Allergie.

Dabei wollt ich unbedingt Scampi als Vorspeise.

Ich glaub, ich sag die Hochzeit ab."

Ja, das ist ein Haufen zu organisieren.

Das bin ich gewohnt.

Ich bin selbstständig.

Ich bin vor drei Jahren von Augsburg nach Baierkofen gezogen.

Ich war unabhängig, Single, bin ich heut immer noch.

Aber ein erfolgreicher. Ich hab ein Reise-Unternehmen.

Spezialgebiet kulinarische Eventausflüge.

Käserei-Besuch im Allgäu, Karpfen fangen in Brandenburg.

Bei einer Hochzeit liegen die Nerven blank.

Vielleicht haben die zwei sich schon wieder vertragen.

Das wär nicht das erste Mal. Die waren schon oft auseinander.

Na also. Ich würd mir jetzt nicht den Kopf zerbrechen,

und ich erzähl Ihnen was über unser Bier und die Brauerei.

Inzwischen probieren Sie das Kirchleitner Madl.

Das hat auch nicht so viel Alkohol.

Und?

Meine Frau hat auch in der Tourismusbranche gearbeitet.

Ah.

Hast du das Video schon angeschaut?

Freilich, das hilft gegen mein Zeitlang.

Ich hab auch Zeitlang.

Aber die Diabetesklinik tut dir gut.

Und, was sagst du? - Zu der Klinik?

Nein, zu meinem Video.

Hab ich eine Chance, dass ich Milchkönigin werd?

Freilich, du bist perfekt.

Du bist eine echte Bäuerin, du kannst gut reden

und ausschauen tust du sowieso wie eine Königin.

Bärli. - Nicht dass da einer auf falsche Gedanken kommt,

wenn du von dem Plakat runter lächelst.

Du bist nämlich meine Königin.

* Mail-Signal *

Wart mal, da kommt grad eine Mail.

Ich schau mal schnell.

Ach, das ist von der Jury.

Haben die so schnell mein Video angeschaut?

"Und, was schreiben sie?" - Wart schnell.

"Sehr geehrte Frau Vogl. Vielen Dank für Ihre Bewerbung.

Ihr Video hat uns sehr gefallen.

Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Sie nicht in allen Punkten

unseren Teilnahmebedingungen entsprechen.

Diese beschränken sich auf Bewerber zwischen 18 und 30 Jahren.

Wir können Ihre Bewerbung aufgrund der Altersgrenze

somit nicht berücksichtigen und bitten um Ihr Ver..."

Das gibt's ja nicht.

"Hummerl, was ist denn?"

Ich bin denen zu alt.

Und diese Fässer da sind allesamt dahinten gestanden.

Da hab ich mich als kleiner Bub versteckt,

wenn ich was ausgefressen hatte.

Hubert, das ist wirklich spannend,

was deine Brauerei schon alles erlebt hat.

Ich zeig Ihnen auch gern noch das Sudhaus.

Weißt du, Hubert, der Klausi ist eigentlich ein super Typ.

Der Klausi und ich ...

Da wär jetzt der Rest von der Gruppe.

Servus!

Simone. Was machst du denn hier?

Ja, ähm ... - Du hast dich mit dem Klausi versöhnt?

Komm her, du dumme Nuss. Ich freu mich für dich.

Ja, also dann herzlich willkommen.

Und herzlichen Glückwunsch.

Ihr habt ein paar supergute Biere verpasst. Schaut mal.

Na ja, also daran soll's nicht scheitern.

Als Erstes schauen wir uns das Sudhaus und die Abfüllanlage an.

Wenn ihr mir bitte folgen wollt.

Auf die Braut!

Das machst du mir nicht noch mal.

Jetzt müssen wir dich leider allein lassen.

Die Theaterkarten haben wir schon seit Wochen.

Gar kein Problem. - Wahrscheinlich schaffen wir's nicht bis Mitternacht,

um mit dir anzustoßen. - Überhaupt nicht schlimm.

Ich mach's mir hier gemütlich, schau einen Film.

Und ich hab Orangensaft und Kekse.

Dann werd ich ganz in Ruhe um zwölf volljährig.

Aber wir feiern auf alle Fälle mit dir nach.

Einen schönen Abend. Pfüat di.

Euch auch. Viel Spaß. - Danke.

"Hey, das ist die Mailbox von Pia Hall.

Ich kann deinen Anruf im Moment leider nicht annehmen.

Bitte hinterlass mir einfach eine Nachricht ..."

* Handyklingeln *

Hallo, Marie Westenrieder.

"Servus, ich bin's, der Simon."

Hi.

"Wir sitzen grad in einer kleinen Runde zusammen

und wollen einen Spieleabend machen. Hast du auch Lust?"

Ja klar, gerne.

Grüß euch. Ihr seid aber spät dran.

Wir haben doch extra den Tisch reserviert.

War die Führung nix? - Doch, alles war super.

Bloß ein bisserl zeitverzögert.

Zuerst war die Trauzeugin da und wollt absagen,

weil die Hochzeit vielleicht ins Wasser fällt.

Aber der Hubert hat den Seelentröster gespielt.

Ja. Und die Braut ist dann auch noch gekommen,

weil sie sich mit ihrem Klaus wieder versöhnt hat.

Die Damen waren sehr lebhaft.

Das glaub ich dir gern.

Aber der Hubert hat das wunderbar gemeistert.

Die waren sehr begeistert.

Ja, die waren so begeistert,

dass die Trauzeugin die Führungen empfehlen wird.

Sie hat nämlich ein Reise-Unternehmen.

Und zwei von der Gruppe haben einen Gutschein gekauft.

Den wollen sie verschenken.

Super, Hubert. Gratulation.

Dann ist ja alles ganz gut gelaufen.

Aber ob ich weiterhin einen Junggesellinnen-Abschied anbiet,

das muss ich mir nach heut noch gut überlegen.

Die Braut wird mit ihrem Klaus einen Spaß haben.

Was war das für ein Klaus?

Graben.

Grabfenster.

Grabplatz.

Grabstein, ich hab's!

Endlich. So schwer war das wirklich nicht.

Ich hab doch "Grab" gesagt.

Hättest du halt auf den Grabstein eine Beschriftung draufgemalt.

Wo bleibt denn die Marie? Die hat gesagt, sie kommt.

Wahrscheinlich ist sie noch im Bad.

Die will sich halt schön machen für euch. Christian, du bist dran.

Ich schau nicht hin.

Ah, da bist du ja. - Sorry, es hat länger gedauert.

Schön, dass du da bist. Wir spielen Scharade.

Wo spielst du mit? Bei Flori und Kathi?

Oder beim Christian und mir? - Bei Simon und Christian.

Der Flori ist zwar ein Totalausfall, aber wir liegen trotzdem vorn.

Die zwei können deine Hilfe brauchen. - Na ja.

Ich spiel gern bei euch mit, wenn ihr's so nötig habt.

Mit dir im Team sind wir bestimmt unschlagbar.

Jetzt seid ihr dran. Da werden die Sprüche von der Realität eingeholt.

Also, Mauerfall.

Mauerfall!

Was Neues. Komm, hopp.

Bis 30.

"Bis 30" haben sie geschrieben.

Die wollen keine Königin, sondern eine Miss-Wahl.

In der Anzeige stand nichts von einer Altersbegrenzung.

Ich hab's aufm Handy nicht richtig lesen können.

Aber Kathi meint Nein.

Gregor, haben wir noch die Anzeige da,

das du aus Baierkofen mitgebracht hast?

Das müsste irgendwo rumliegen.

Ah, wart mal.

Da macht man sich die ganze Mühe, und dann das.

Ein Beschiss ist das.

Moni, ich fürcht, das ist meine Schuld.

Was?

Da unten stehen die Teilnahmebedingungen.

Das hab ich nicht mit abfotografiert.

Und das schreiben sie: bis 30 Jahre.

Das tut mir echt leid.

Nein, denen wird das noch leidtun.

Brumm, brumm, brumm.

Hey, keine Geräusche. - Und die Zeit ist gleich rum.

Hilf mir. - Lenker, Steuer.

Steuerrad, Auto.

Erstes Wort ist "Auto". - Zweites?

Autowaschstraße.

Sehr gut. - Wie geht jetzt das bitte?

Macht das mal nach.

Kathi, du bist dran. - Ja.

Flori, schau weg.

Ach, der Punkt ist uns schon sicher. Das ist voll einfach.

Also, Zeit.

Blatt Papier. Keine Ahnung.

Machen wir Pause.

Ha? Jetzt, wo wir gewinnen?

Das ist sauunfair.

Wir spielen jetzt schon ewig.

Wir brauchen noch Getränke. Ich hol schnell welche ausm Pfarrbüro.

Was wär's denn gewesen? - Swimmingpool. So was von einfach.

Ich beneid den Hubert wirklich nicht.

Das war vielleicht ein Hühnerhaufen.

Apropos Federvieh.

Jetzt steht der 5. Teller vom Herrn Gerstl an.

Ah, jetzt beneiden Sie mich nicht?

Aber ich kann ihm schlecht sagen,

dass er die Produktion einstellen soll.

Hätten Sie vielleicht eine Idee, wie ich aus der Nummer rauskomm?

Untertitelung: BR 2018

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