Download Subtitles and Closed Captions (CC) from YouTube

Enter the URL of the YouTube video to download subtitles in many different formats and languages.


Folge 2107: Freinachts-Freuden (Dahoam is Dahoam v. 30.04.)   Complain

.

Du willst, dass ich ein Rennen fahr? - Genau.

Da kannst du zeigen, was du drauf hast. Bist du dabei?

Wir zwei gegeneinander? - Nein.

Du fährst erst mal gegen den Gonzo. Gell, Gonzo?

Ja, das passt auch.

Was krieg ich für einen Wagen?

Den musst du dir selber besorgen. Schau ich aus wie ein Auto-Verleih?

Du weißt, dass ich kein Auto hab.

Aber dein Papa hat eine Werkstatt?

Bevor ich's vergess, ich geh heute in den Brunnerwirt, Schafkopfen.

Passt.

Dann zeig, was du drauf hast.

* Motoren heulen auf. *

* Titelsong: *

Dahoam is Dahoam.

Da komm ich her. Da will ich wieder hin.

Dahoam is Dahoam.

Dort, wo ich jeden auf der Straße kenn.

Da kannst du jeden Menschen fragen.

Er wird dich anschauen und dir sagen:

Dahoam is Dahoam.

Dahoam is Dahoam.

Da komm ich her. Da will ich wieder hin.

Dahoam is Dahoam.

Sauber heimgefahren, das Ding. - Hast du gezweifelt?

Was schaust du so griesgrämig?

Ich dacht, ich pack ihn noch. - Hättest du auch fast.

Ehrlich, das war der Hammer.

Ich hab noch nie einen gesehen, der bei seinem ersten Rennen so gut ist.

Der Gonzo ist ja quasi Profi. - Trotzdem, es war so knapp.

Beim nächsten Mal packst du ihn.

Aber jetzt schleich dich. - Was?

Weil ich verloren hab? - Nein, Schmarrn.

Aber dein Vater vermisst die Kiste, die hast du ja nur ausgeliehen.

Schon. Ja, gescheiter wär's. Pfüat euch. - Pfüat di.

Beim nächsten Mal krieg ich dich. - Träum weiter.

Gut gemacht.

Der hat nicht gemerkt, dass du mit Absicht langsam gefahren bist.

Leicht war das nicht.

Aber eines versteh ich nicht. Warum wolltest du, dass der fast gewinnt?

Lass das mal meine Sorge sein.

Spielen wir noch eins?

Ich geb die letzte Runde, aber dann pack ich's.

Herrschaft, wo bleibt denn die Kathi, die wollt mich doch abholen.

Und wir? Machen wir Lansing noch unsicher?

Aber klar. - Also mein Kiosk,

der bleibt dieses Jahr genauso sicher

vor euch Freinachts-Wüstlingen wie letztes Jahr.

Da könnt ihr Gift drauf nehmen. - Wir haben auch alles verräumt.

Bitte schön.

Eine Schande, wie diese Jugendlichen fremdes Eigentum entwenden

und wahllos im Dorf verstreuen.

Ach Gott, das war früher schon ein guter Brauch.

Früher gab's schöne Bräuche, gell?

Ja, das war so, dass wir schöne Bräuche gehabt haben.

Die gestohlenen Sachen haben wir an den Maibaum gehängt.

Genau, das weiß ich auch noch.

Da hat sich das halbe Dorf getroffen und das Zeug wieder eingesammelt.

Das war eine Gaudi. - Wenn sie's nicht übertreiben wie letztes Jahr.

Da haben sie Scheiben eingeworfen. - Was? Aber nicht in Lansing.

Das werde ich zu verhindern wissen.

Also, was geht? - Ja, er ist Erster.

Roland, komm.

Hubert, weißt du, wer mir gemailt hat? Der Peter.

Das war mein erster Freund, in der 9. Klasse.

Aha, was will der jetzt von dir?

Der ist grad in der Gegend und will mich treffen.

Das ist okay, oder? Morgen zum Frühstück im Brunnerwirt.

Kommst du auch mit? - Ja, gern.

Und was ist das für einer?

Wie meinst du das? - Na ja, was macht er beruflich?

Wo wohnt er? - Das werd ich morgen alles erfahren.

Der Peter.

Das war echt ein netter Kerl. Ein bisserl schüchtern war er.

Na ja, und ein bissel dicklich.

Wart mal, ich hab bestimmt irgendwo ein Foto.

Mit dem warst du zusammen?

Da war er noch ein bisserl jünger, ich hab noch ein anderes. Mei.

Ich schau halt bei den Männern eher auf die inneren Werte. - Du, gell?

Der Peter war echt ein guter erster Freund.

Der war so süß.

Der hat mir jeden Sonntag eine Torte gebacken.

Hat er dir was abgegeben davon?

Jetzt sei nicht so gemein.

Ich freu mich jedenfalls, dass wir uns morgen sehen.

Ach.

* Kirchturmglocken *

* Auto fährt vorbei. *

Geh weiter, die Scheibe vom Gerstl als Erstes.

Dem alten Giftzwerg schadet Fensterputzen nix.

(Gerstl) Nehmt eure Finger von meinem Kiosk! Haut ab!

(lachend) Da rennen sie.

(lachend) Da ist was los.

Jessas, Herr Gerstl, was erschrecken Sie die armen Buben so?

Das schadet diesen Wüstlingen überhaupt nicht.

Kommen Sie, jeder hat mal einen Streich gemacht,

grad in der Freinacht.

Seien Sie keine Spaßbremse, Herr Gerstl.

Über einen netten Witz zur rechten Zeit kann ich durchaus lachen.

Aber Vandalismus ist kein Spaß.

Man kann's aber auch übertreiben, das war doch nur Gaudi.

Ich kann mich über Spaß durchaus freuen. Jawohl.

Gute Nacht zusammen. - Gute Nacht.

Das werden Sie schon noch sehen.

Irgendwann, sehr bald.

Hm, dann nehmen wir zweimal das Schlemmer-Frühstück, oder?

Ja, aber ich brauch unbedingt Speck dazu, den bestell ich extra.

Sag mal, das ist doch der Peter.

Peter? - Uschi?

Ich hätt dich fast nicht erkannt.

Äh. Ja, also Hubert. Das ist der Peter. Hubert, mein Mann.

Servus. - Grüß dich.

Setz dich doch.

Ja, klar.

Du siehst super aus. Also echt, Wahnsinn.

Du hast dich anscheinend sehr verändert?

Na ja, ich war früher ein bisschen ...

Rundlicher.

Aber irgendwann hat sich mein Schalter komplett umgelegt.

Ich hab mein Leben total verändert. Ich ernähr mich gesund, treib Sport.

Ich wünschte, ich hätt so eine Disziplin.

Du, so hab ich früher auch gedacht.

"Das schaff ich nie, da bleib ich nicht dran."

Aber das Wichtigste ist: Du musst dir ein Ziel setzen, dich aufraffen.

Was fehlt an deinem Auto? - Ach, nix.

Bloß mal durchchecken, ich muss bald zum TÜV.

Magst du vorher noch eine Tasse Kaffee?

Bevor ich mich schlagen lass. - Hab ich mir gedacht.

Du, sag mal. Hat dem Auto vom Kraus noch was gefehlt?

Nein, wieso?

Der ist ganz anders dagestanden.

Ich hab gedacht, du hast vielleicht noch was dran gemacht?

Ähm, nein.

Ich hab bloß noch ... eine Probefahrt gemacht.

Ich hab nicht gewusst, dass du die schon gemacht hast. - Macht nix.

Dann passt's jetzt doppelt.

Christian, gehen wir heute Mittag zum Brunnerwirt essen?

Und dann aufs Maifest nach Emmersried? - Ja, gern.

Okay. Kommst du auch mit?

Vielleicht. Schauen wir mal. - Gut.

Bestellen wir, oder?

Ich hatte heute schon einen Chia-Quinoa-Joghurt.

Aber einen grünen Tee würd ich nehmen. Ohne Zucker.

Hab ich vollstes Verständnis. Für uns zwei das Schlemmerfrühstück, bitte.

Ach, du wolltest doch noch Speck, oder?

Nein. Und statt dem Schlemmerfrühstück

für mich bitte ein kleines Müsli und ein Vollkornbrot.

Mit ... Nix.

Aber du hast doch so Hunger gehabt? - Ja, schon aber ...

Der Peter hat recht. Wenn ich meine Ernährung verändern will,

muss ich irgendwann damit anfangen.

Tja. Ich wollt euch jetzt nicht das Frühstück verderben.

Aber Respekt. Der erste Schritt ist immer der schwerste.

Ja, ich mach heut Mittag Sport.

Wie sieht's aus? Hättest du Lust mitzumachen?

Ja, da komm ich mit.

Und, Uschi? Was ist mit dir?

Nein, ich hab leider einen Termin.

Leider. Na gut, dann nur wir zwei.

Ja.

Dann sag nachher Bescheid, ob du mitkommst.

Wer ruft da jetzt an? Ach, Sebastian.

Bis später dann. Grüß dich.

Ja freilich, und dir? (lachend) Sehr gut.

Haben sie dir ins Hirn geschissen? - Was denn?

Du kannst kein Auto aus der Werkstatt nehmen und in der Gegend rumfahren.

Es war doch nicht weit. - Ja und?

Christian, du hast nicht mal einen Führerschein.

Selbst wenn, weißt du, was die Karre wert ist?

Stell dir vor, du hättest den zu Schrott gefahren.

Das übernimmt keine Versicherung,

das hätt der Mike aus eigener Tasche zahlen müssen.

Grad jetzt, wo es wieder bergauf geht mit der Werkstatt.

Hast du dir nicht genug geleistet in letzter Zeit?

Bist du nie eine Runde gefahren,

bevor du den Führerschein gehabt hast?

Doch, aber mit dem Auto von meinem Vater, nicht von einem Kunden.

Du sagst dem Papa doch nix, oder?

Noch einmal so ein Scheiß und du bist dran.

* Sie seufzt. *

Du, würdest du mir den Gregor rausschicken?

Mach ich, Theres.

Oma, was ist denn los?

Fällt dir was auf?

Äh, nein.

Irgendwas ist anders. - Die Fensterläden sind weg.

Stimmt. - Sonst hast du nix dazu zu sagen?

Doch, ich muss sagen,

die jungen Leute lassen sich richtig was einfallen.

Die ganzen Fensterläden zu klauen, ist kreativ.

Oh, so wie's ausschaut, ist das nicht das Einzige.

Allerhand ist das. - Mir gefällt's, Frau Brunner.

(Gregor lachend) "Die Exponate nicht berühren!" Einfach großartig.

Da hat wer die alte Tradition wieder aufleben lassen.

Du hängst die Fensterläden wieder da hin, wo sie hingehören.

Aye aye, Käpten.

Tu dir nicht weh, gell?

Au, Herrschaftszeiten.

Sei nicht so wehleidig.

So ein Durcheinander.

Wem gehört das ganze Glump überhaupt? - Das ist echt lustig.

Allmächd, die haben sogar

meinen schweren Fahrradständer hergeschleppt.

Das Gartentürchen gehört, glaub ich, der Monika. Na, Herr Gerstl.

Was ist? Wollen Sie nicht sortieren helfen? Das ist lustig.

Ich? Wieso ich?

Nein, ich hab schon was Besseres vor am Feiertag.

Eigentlich gar nicht schlecht,

was die Freinacht-Spitzbuben da gemacht haben.

Ich find's schön, dass wir mal wieder so nett zusammen sind.

Fehlt bloß noch eine Bierbank und ein Fass Kirchleitner,

dann haben wir ein Dorffest. - Da hast du recht.

Hubert?

Du bist ja noch da?

Wolltest du nicht zu einem Termin? - Äh ja, aber nicht gleich.

Und du gehst jetzt echt mit dem Peter sporteln?

Ja.

Meinst du, ich kann nicht mithalten mit ihm?

Du, das können wir beide nicht.

Aber ich versteh auch nicht, was mit dir los ist.

Auch heute beim Frühstück.

Ich will mich einfach gesünder ernähren.

Das war grad mal eine Mahlzeit.

Du, irgendwann muss man damit anfangen.

Wenn du jetzt meinst, dass du mir irgendwas beweisen musst ...

Du hast gar keinen Grund, dass du eifersüchtig bist.

Ich bin doch nicht eifersüchtig.

Ich bin bloß beeindruckt, was der Peter für eine Einstellung hat.

Er sagt, in meinem Alter muss man auf sich achten.

Aber du hast doch beim Golf genügend Bewegung

und so ungesund essen wir auch nicht. Außerdem mag ich dich, wie du bist.

Der Peter sagt, dass man beim Golfen zu wenig Kalorien verbrennt.

Ich will fit sein für meine Familie. Die Franzi soll noch

in ein paar Jahren mit ihrem Papa Fangen spielen.

Aber du hast so wenig gegessen.

Willst du noch eine Kleinigkeit? - Nein.

Da haut es mir die Bilanz um.

Der Peter sagt, vorm Sport essen ist eh ein Schmarrn.

Das weißt du doch. Jetzt pack ich's.

Viel Spaß.

Servus, Hias. Hast du kurz Zeit?

Habe die Ehre. Ja, nimm Platz.

Danke.

Ich muss eh gleich weiter, ich bin noch zum Mittagessen verabredet.

Aber vorher wollt ich noch mit dir reden. - Ja, ich auch mit dir.

Du hast dich letzthin gut angestellt, da hab ich gedacht,

vielleicht willst du bei einem richtigen Rennen starten?

Echt jetzt? - Ja und? Traust dich?

Darum geht's jetzt nicht. - Sondern?

Ich bin gestern fast aufgeflogen, als ich mit dem Wagen unterwegs war.

Der Flori hat mir grad so den Arsch gerettet.

Der Flori?

Das ist der Mechatroniker von meinem Papa.

Der ist auch ein Kumpel von dir?

Eigentlich ist er eher wie ein großer Bruder für mich.

Der hat mitgekriegt, wie ich den Wagen genommen hab.

Drum kann ich das nicht mehr machen.

Du gibst aber schnell auf.

Was hätt ich denn machen sollen?

Wenn man was wirklich will, findet man immer einen Weg.

Und es wär schade, weil du hast das Rennen schon im Blut.

Mir hat's auch richtig Spaß gemacht.

Aber es geht einfach nicht mehr.

Na ja, es ist letztendlich deine Entscheidung. Aber ...

Du bist doch ein cooler Typ, ich hab gedacht, du hängst gern mit uns ab?

Gut, dann viel Spaß bei deinem Mittagessen.

Komm!

Und Zucker ist der größte Feind.

Aber wenn du ein paar Wochen darauf verzichtet hast,

fehlt er dir gar nicht mehr. Super.

Wir nutzen die Pause für ein paar Übungen.

Oder brauchst du die Pause? - Nein, ich bin fit.

Das ist die richtige Einstellung. Du bist sowieso richtig fit.

Du hättest mich vor ein paar Jahren sehen sollen.

Ich wär beim Joggen keine zwei Meter gekommen.

Aber wenn man das täglich macht ... - Täglich?

Wir fangen mit der Planke an. Das ist eine Stabilisierungsübung.

Jawohl. Komm schon, Hubert. - Ja, ja.

Ja, tief, tief.

Hier durchhalten.

Gerade strecken, strecken.

Sehr gut. Komm. Weiter geht's. Kniebeugen.

Schön tief. Eins, zwei, drei.

Ja, los, Hubert. Arme durchstrecken. Und hier schön tief. Genau.

Sehr gut. Komm, einer geht noch.

Na? Ah.

Sehr gut.

Pass auf deine Finger auf.

Ja, ja.

Und, geht's?

Ja, hat schon verloren.

(Fanny) Die Triebe müssen wir auch nachschneiden.

(Gregor) Eins nach dem anderen.

Die Freinachtler halten uns ganz schön auf Trab, hm?

Auf die Gaudi hätt ich gern verzichtet.

Wem gehört die Gießkanne? Ist das eine von uns?

(Gregor) Fanny, pack mal mit an. Du schaust oben, ich unten.

(Fanny) Passt. Mehr zum Fenster. Ein bisserl rauf.

Zum Fenster. - Ich hab's gleich, wart!

Ich mach's selber. - Stell dich nicht so an.

Komm schon, ein Satz geht noch.

Komm schon!

Ich weiß nicht, ob ich ... das noch mal schaff. Uff.

Hubert.

Aufgeben tun wir nicht.

Wenn man meint, man ist an der Grenze,

geht immer noch ein Stückchen. Also, was sagst du?

Ich sag: Ein Satz geht noch. - Ja! Das wollt ich hören.

Auf geht's.

Noch eine Runde, Hubert! - Ja.

Da schau her. (Fanny) - Gregor, ich komm gleich.

Ja ja, ist recht.

* Handy klingelt. *

"Gefällt der dir? 200 PS unter der Haube. Hias."

Kann ich euren Pfeffer haben? - Ja.

Öha, nicht schlecht.

Schon, gell?

* Handysignal *

"Den könntest du für das nächste Rennen nehmen.

Musst halt schauen, dass er ganz bleibt,

sonst musst du den Schaden zahlen."

Gregor, könnt ich noch einen Knödel haben? Die sind saugut heute.

Bloß heut? Ich sag's der Fanny, wenn sie da ist.

Danke dir.

Gott sei Dank wohnen wir hier draußen.

Wobei das bestimmt eine Gaudi war,

wie alle ihr Zeug beim Maibaum zusammengesucht haben.

Ja. Wo ist eigentlich der Hubert? - Beim Sport.

Ach so.

Hubert.

Sag, ist alles okay? - Passt schon, passt schon.

Der Peter sagt, man muss an sein Limit gehen.

Du, jetzt langt's mir langsam.

Der Peter sagt dies, der Peter sagt jenes. Du machst dich kaputt.

Schmarrn, der Peter sagt, also, ich mein, ...

dass ich mich ganz gut geschlagen hab.

Du schaust eher erschlagen aus.

Du isst jetzt mal ein bisserl was.

Da hast du Kuchen, den hast du dir jetzt verdient.

Bist du wahnsinnig? Die ganzen Kalorien.

Außerdem haut's mir da meine ... - Bilanz um.

Zucker ist der Feind.

Das kann man sich ganz leicht abgewöhnen.

Lass mich raten: Sagt der Peter.

Von dem ist auch das Magnesium.

Wie ist das jetzt heute Abend? Geht der Peter mit zum Paolo?

Ich müsst ja einen Platz mehr bestellen.

Paolo? Ohne mich.

Die ganzen Kohlenhydrate und das auch noch am Abend.

Dann iss halt Salat.

Der Peter kennt ein super veganes Restaurant in Baierkofen.

Low Carb, verstehst du?

Was hat jetzt Low Carb mit vegan zu tun?

Ich geh jetzt in die Badewanne, das ist gut für die Muskeln.

Sagt der Peter.

Ich will meinen Mann zurück.

Mach 35. - Ich sag Danke schön.

Und euch viel Spaß beim Maifest. - Danke.

Servus.

Was ist mit euch? Kommt ihr mit? - Wir kommen vielleicht später nach.

Okay, und du?

Ich helf hier noch aufräumen, damit sich die Uri hinlegen kann.

Ich komm vielleicht mit der Mama. - Alles klar.

Christian, wart mal schnell.

Ich wollt dir noch was sagen,

wegen dem Foto, das du vorhin gekriegt hast.

Was ist damit?

Ich hab gesehen, wie deine Augen angefangen haben zu leuchten.

Ach so. - Du hast ja schon ein paar

Theorie-Stunden für den Führerschein.

Hast du Lust, gehen wir mal auf den Übungsplatz und fahren ein bisserl?

Das wär super. - Okay, das ist ausgemacht, oder?

Danke, Papa.

Packen wir's.

Ach, du.

Äh, hast du in dem veganen Restaurant

schon reserviert oder soll ich?

Weder noch. Wir gehen nämlich zum Paolo.

Ach. Und der Peter?

Bin ich mit dem Peter verheiratet oder mit dir?

Hubert. Wir passen deshalb zusammen, weil wir beide das Leben genießen.

Willst du nicht, dass ich gesünder und fitter werd?

Im Moment wirst du nur eines: nämlich langweiliger.

Genauso wie der Peter.

Der war früher mal ein Genussmensch und an allem interessiert.

Jetzt hat er bloß noch ein Thema. So einen Mann will ich nicht.

Ja, ich hab vielleicht ein bisserl übertrieben,

aber er hat mich einfach inspiriert.

Aber wir können ja in Zukunft ein bisserl mehr Sport machen

und uns ein bisserl gesünder ernähren.

Aber doch nicht so radikal, das hält ja kein Mensch aus.

Ja, mir tut auch jeder Knochen im Körper weh.

Dann sag ich jetzt dem Peter, dass wir zum Paolo fahren.

Das brauchst du nicht. Der ist nämlich frühzeitig abgereist.

Wieso jetzt das?

Mei, es könnt sein, dass ich ihm gesagt hab,

dass er seine Finger von meinem Mann lassen soll.

Aha. Wer von uns zwei ist jetzt eifersüchtig?

Weißt du.

Da gibt's nämlich einen Sport,

den kann man hervorragend zu zweit machen.

Und in dem bin ich viel besser als der Peter.

Das musst du mir erst mal beweisen.

Wenn ihr so weitermacht, schafft ihr's nicht mehr auf die Mai-Feier.

Willst du uns loswerden? - Schmarrn.

Ist grad so gemütlich, was sollen wir auf der Mai-Feier?

Ja, heut ist so ein schöner Tag.

Wir haben alle noch was. Uns taugt's hier.

So entspannt warst du heut Vormittag noch nicht,

als sie die Gartentür gesucht hat. - Gehen wir zum anderen Teil über.

Mich würd interessieren, wer auf die Idee

mit dem Kunstwerk am Maibaum gekommen ist.

Das muss einer gewesen sein, der die Tradition kennt.

Und Spaß versteht.

Dann ist dein Onkel schon mal raus. - Geh.

Das würd ich so nicht sagen. Als ich heute Nacht am Klo war,

hab ich den Gerstl am Kirchplatz gesehen. - Ach, geh zu.

Ernsthaft, mitten in der Nacht.

Und er hat definitiv was zum Maibaum getragen.

Vielleicht war's doch der Gerstl.

Immerhin hat er gestern gesagt, dass er sehr wohl Spaß versteht.

So was macht doch der Onkel nicht.

Eben. Das war wer, der einen Sinn für Humor hat und kreativ ist.

Und der einen Arsch in der Hose hat.

Ja!

Ich hab den ... in der Hose.

Das Kunstwerk am Maibaum ist nämlich von mir.

Also, auf die Art kann man auch Kalorien verbrennen.

Schauen Sie doch nicht so geschockt. Was?

Ach so, deswegen.

Ja, muss ich mal wieder shoppen gehen.

Ein neuer Stil?

Den haben andere Lansinger viel nötiger als ich, gell?

Wen ich da meine?

Der Name fängt mit G an

und er trägt mehr Holzfäller-Hemden als ein Kanadier.

Untertitelung: BR 2018

Download Subtitles Download Video Download Audio

↑ Return to Top ↑




ContDict.com - contextual dictionary