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Folge 2101: Die Graffiti-Affäre (Dahoam is Dahoam vom 18.04.)   Complain

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Ich hab gestern den Yannik getroffen.

Ich weiß, dass du den nicht magst, aber ...

Wir haben uns ein bisserl unterhalten.

Er hat mir erzählt, dass sich seine Eltern getrennt haben.

Dem geht's grad schlecht. - Warte mal.

Hast du den eingeladen? - Ja, der kann Ablenkung gebrauchen.

Er weiß, dass ich nix von ihm will.

Hey, Felix.

Prost. - Prost.

Prost.

Wo ist Paula? - Die ist grad mit Yannik raus.

Ey, lass sofort die Finger von ihr.

Ey, lass sie sofort los.

Verdammter Wichser, was hast du mit ihr gemacht?

* Titelsong: *

Dahoam is Dahoam.

Da komm ich her. Da will ich wieder hin.

Dahoam is Dahoam.

Dort, wo ich jeden auf der Straße kenn.

Da kannst du jeden Menschen fragen.

Er wird dich anschauen und dir sagen:

Dahoam is Dahoam.

Dahoam is Dahoam.

Da komm ich her. Da will ich wieder hin.

Dahoam is Dahoam.

Hey, jetzt komm mal runter.

Hey, wie geht's dir? Ist alles gut? - Geht wieder besser.

Ihr ist schwindlig gewesen und sie hat gekotzt.

Kein Wunder, so wie du sie abgefüllt hast.

So ein Schmarrn, ich hab ihr doch geholfen.

Gib doch zu, dass du immer noch auf sie stehst

und es ihr besorgen wolltest. So, wie du es angekündigt hast.

Ich glaub, du willst ein paar aufs Maul, oder?

Hey! Herrschaftszeiten, jetzt hört auf!

Sagt, braucht's das, dass ihr euch schon wieder die Köpfe einschlagt?

So, ich will wissen, was da los ist.

Er hat die Paula abgefüllt.

Dann wollte er ... Am besten wir holen die Polizei.

Weißt du was? Du kannst mich mal.

Ey, komm her. - Nein, du bleibst jetzt da.

Wir können ihn doch nicht einfach so laufen lassen.

Hey, Paula. Das wird wieder.

Ich bring dich erst mal rein,

dann trinkst du was und legst dich hin.

Komm. Hoppla.

Ich ruf deinen Papa an und frag, ob du bei uns übernachten kannst.

* Sie seufzt. *

Häppchen: Annalena. Hast du das? Hast du drangedacht?

Ja. - Gut.

Getränke?

Ja, hab ich auch. - Stehtische?

Mama, bevor du weiter fragst: Es ist alles bestellt bei den Kirchleitners.

Das wird morgen früh geliefert. - Wunderbar, dann haben wir alles.

Respekt, Korbi. - Wegen was?

Hätt ich nicht gedacht, dass du das so gut organisierst.

Wenn ich das nicht hinkrieg, bräucht ich keine Schreinerei aufmachen.

Wenn jetzt noch die Leute zur Eröffnung kommen

und Aufträge dalassen, das wär der Hammer.

Benedikt, was ist los? Geht's dir nicht gut?

Nein, passt schon.

War bloß ein anstrengender Vormittag.

Jetzt hat der Bulldog auch noch das Spinnen angefangen.

Was hat er denn schon wieder?

Nix, bloß der Anlasser.

Aber der Anlasser muss dich schön ins Schwitzen gebracht haben.

So einen Durst wie du hast. - Sehr witzig. Weißt du was?

Ich geh lieber ins Bett,

dann bin ich morgen richtig fit für deine Neueröffnung. Gute Nacht.

Hilfst du mir beim Aufbau in der Früh? - Freilich.

Nacht. - Nacht.

Was ist jetzt das?

Oh je, die arme Paula. - Ja, die kann einem leid tun.

Sagen Sie der Paula gute Besserung, Herr Brunner. - Von mir auch.

Richt ich aus. Kommt gut heim. - Servus.

* Fanny seufzt. *

Hast du den Papa von der Paula erreicht? - Ja.

Ich hab gesagt, wir kümmern uns um sie

und es bringt nix, wenn er vorbeikommt, sie schläft.

Zum Glück kann man mit dem reden.

Andere Väter hätten uns die Hölle heiß gemacht.

Dass das ausgerechnet dann passiert, wenn Paula bei uns feiert.

Echt, das ist so blöd.

Hast du was rausgefunden? Haben sie heimlich einen Schnaps dabeigehabt?

Gefunden hab ich nix, aber vielleicht haben sie ihn auch gut versteckt.

Verraten hat keiner was. - Dann haben sie wohl vorgeglüht.

Aber dann wär es ja nicht bloß der Paula schlecht gegangen.

Was ist, wenn der Felix recht hat und der Yannik die Paula abgefüllt hat?

Jetzt warten wir erst mal bis morgen ab.

Wenn es der Paula besser geht, wird sich das schon aufklären.

Ja.

"Schmierfink verschandelt Bankfiliale"

"... hat gestern Nacht gegen 23.30 Uhr ein Mann,

scheinbar mittleren Alters,

das Wort 'Kapitalistenschweine'

an die Hauswand einer Bankfiliale gesprüht.

Die Polizei fahndet nach dem Täter

und ist dankbar für jeden Hinweis aus der Bevölkerung."

Der schaut doch aus wie dein ...

Du willst doch nicht behaupten, dass das der Sascha ist.

Ich will nix sagen, aber der schaut dem Sascha runtergerissen ähnlich.

Genau, weil er für jede kleine Revoluzzer-Aktion

im Landkreis verantwortlich ist.

Jetzt, wo er eh in den Knast geht wegen der Beleidigung der Polizisten,

macht das die Milch auch nicht fett. - Kraut.

Häh? - Macht das Kraut nicht fett.

Grüß euch. - Servus.

Was kriegt ihr denn? - Ich bräuchte Hefe.

Und ich krieg bitte einen Johanniskraut-Tee.

(flüstert) Schau doch mal genauer hin.

Wenn ich mit dem super Essen nicht ein paar Aufträge an Land ziehe,

dann weiß ich auch nicht.

Ich drück dir die Daumen. - Danke.

Grüß dich. Hat der Sascha mal wieder Käse vorbeigebracht

und ich weiß nix davon?

Bedien dich gern. - Bin schon dabei.

Und was ist an den Fleischpflanzerl besonders?

Die sind mit Mozzarella gefüllt

und ich hab noch italienische Kräuter mit reingetan.

Hat's heute am Vogl-Hof kein Frühstück gegeben?

Schon, aber das war ein bisserl arg gesund, gell Benedikt?

Von irgendwas muss ich ja Kraft und Energie kriegen.

Aber wenn du willst, zahl ich was dafür.

Passt schon, dafür ist es ja da. Lass es dir schmecken.

An deiner Stelle würd ich mich schicken.

Die Mama steht schon draußen und ratscht mit der Gabi.

Keine Angst, das bleibt unter uns.

Du schaust schon bei der Eröffnung vom Korbi vorbei, Gabi?

Freilich, das lassen wir uns nicht entgehen. - Dann bis nachher.

So, jetzt bin ich da. Kann ich noch beim Einladen helfen?

Ja, die paar Sachen noch, dann haben wir's. - Ja.

Und du stehst gemütlich rum, hm?

Zu spät kommen und dann Sprüche klopfen, das haben wir gerne.

Gib her, das mach ich.

Danke, dass wir uns Gläser ausleihen dürfen.

Kein Problem. Wann geht die Eröffnungsfeier los?

Um 12, aber ein bisserl müssen wir noch herrichten.

Wie geht's denn der Paula?

- Besser, sie hat sich noch mal hingelegt.

Aber sie hat schon wieder ein bisserl Hunger.

Soll ich ein Frühstück herrichten? - Das wär lieb, danke.

Au weh. Hat sie gestern bei ihrer Feier zu viel erwischt

und jetzt einen Kater? - Das wär schön.

Ich dachte erst, der Idiot Yannik hätte sie abgefüllt.

Aber sie meint, sie hat kaum was getrunken.

Auf einmal klappt sie dann zusammen.

Jetzt geht's ihr wieder besser? - Ja.

Ehrlich gesagt hört sich das so an,

als hätt ihr jemand K.o.-Tropfen verabreicht.

K.o.-Tropfen?

Ich hab das vor zwei Jahren auch mal erlebt, im Why not.

Wenn der Flori nicht da gewesen wär und sich um mich gekümmert hätt,

ich wüsst nicht, was passiert wär.

So, noch ein schneller Kaffee, dann geht's weiter. Willst du auch einen?

Wär nicht schlecht, ja.

Jessas, ich hätt beinah vergessen, die Willkommen-Girlande rauszusuchen.

Die würd ich über den Eingang hängen. - Muss das sein, Mama?

Freilich, die passt da super hin. Außerdem ist sie schön.

Aber schau, dass du nicht die falsche erwischst

und am Ende "Frohe Weihnachten" am Eingang steht.

Findest du die überhaupt in dem Kruscht?

Ich geb dir gleich Kruscht, da hat alles seine Ordnung.

Sonst noch was, was in die Schreinerei muss?

Eigentlich nicht. Doch, der Tisch aus dem Keller.

Packen wir's und rüber damit. - Du machst erst mal Pause.

Du hast ja die ganze Hofarbeit auf dem Buckel.

Den Tisch schaff ich alleine. - Sicher?

Den zerleg ich eh, damit er ins Auto passt. Das geht schnell.

Wenn du meinst.

Schön, gell? - Na ja.

Benedikt, du gefällst mir heute gar nicht.

Hast du dir was eingefangen? - Nein.

Ich mach kurz Pause, dann geh ich duschen, dann wird das schon wieder.

Also, dann kommst du nach? - Ja.

Bis gleich, gell? - Ja.

Siehst du das? Ich glaub, ich spinn.

Das ist doch die gleiche Farbe wie an der Bankfiliale.

Grüß euch. - Grüß dich, Sascha.

Heut sehen wir uns ja oft. - Ja, so ein Zufall.

Pfüat euch, servus. - Servus.

Ach, Herr Wagenbauer. - Hallo, Herr Gerstl.

Was ist denn Ihnen passiert? Sind Sie in den Farbkübel gefallen?

Ach so, nein. Ich experimentier gerade mit Sprühfarben.

Da ist was danebengegangen, kann passieren.

Sprühfarben? Ich kann mit dieser, wie heißt's,

Street-Art gar nichts anfangen.

Ja, ich kann ich mich gut erinnern, wie Sie den Joschi verdonnert haben,

als er für seine Angebetete das Bild an die Wand gesprüht hat beim Kiosk.

Womit ich dem Steuerzahler viel Geld gespart habe. - Ja.

Weil ich dem Steuerzahler nicht auf der Tasche liegen will,

sprüh ich auf Leinwände. Ich pack's und mach weiter.

Frohes Schaffen. - Danke.

Wo kommen wir da hin, wenn jeder rum schmiert, weil ihm was nicht passt?

Dann würd es überall ausschauen wie am Bahnhofsklo.

Also, wenn ihr mich fragt, das geschieht dieser Bank bloß recht.

Ich kenn den alten Herrn Pinzner und was die mit dem gemacht haben,

das ist einfach das Allerletzte.

Die haben dem einen angeblich lukrativen Immobilienfonds angedreht.

Und dann war das Geld weg.

Aber die Provision haben sie sauber eingesackt.

Das ist eine Riesensauerei.

Theres, ich hab gar nicht gewusst,

dass du so einen Gerechtigkeitssinn hast. - Ja, seit wann denn das?

Seit ich das Graffiti bei der Bank an die Wand gesprayt hab.

Du? - Wirklich?

Mei, euch kann man wirklich jeden Schmarrn erzählen.

Ich glaub trotzdem, es war der Sascha.

K.o.-Tropfen? - Ja, das macht doch total Sinn.

Der Yannik hat sie dir ins Getränk geschüttet,

deshalb warst du so weggetreten.

Wenn das stimmt, was Kathi gesagt hat, die Symptome würden passen.

Aber wie kommt sie denn darauf?

Weil ihr das Gleiche passiert ist, so wie dir.

Im Why not hatte sie die gleichen Symptome wie du.

Aber der Yannik tut so was nicht. - Warum nicht?

Komm, der will schon ewig was von dir.

Nur weil sich seine Eltern trennen,

macht das keinen anderen Menschen aus ihm.

Pass trotzdem auf mit deinen Beschuldigungen, Felix.

Selbst wenn es K.o.-Tropfen waren, es kann jemand anders gewesen sein.

Und wer bitte?

Außer den engsten Freunden von Paula war niemand auf der Party.

Wenn der Gregor wiederkommt, fahren wir auf jeden Fall zur Polizei.

Polizei?

Meinst du echt?

Na ja, verkehrt wär es nicht.

Nicht, dass das einem anderen Mädchen auch noch passiert.

Paula, wir müssen das melden.

Also gut.

Grüß dich, Uschi. - Grüß dich.

Macht der Roland Pause?

Nein, der mischt mir bloß eine Salbe an. Franzi hat ein bisserl Ausschlag.

Ich wollt's eigentlich heut früh mitnehmen, aber ich hab's vergessen.

Langsam werd ich alt. Pressiert's dir?

Der Paula geht's nicht gut.

Die hat doch gestern bei uns ihren 16. gefeiert.

Ah, ich kann mich an meinen erinnern. Zumindest an die ersten Stunden.

Au weh, das hört sich nicht gut an. - Ach, Gregor.

Zweimal täglich dünn auftragen, wirklich ganz dünn.

Ich hab's draufgeschrieben. In ein paar Tagen müsste es vorbei sein.

Super, was schulde ich dir? - 7,80 Euro bitte.

Danke schön. - Dann gute Besserung an die Paula.

Danke, richt ich aus. An die Franzi natürlich auch.

Pfüat euch. - Ade.

Was fehlt denn der Paula?

Gestern bei der Feier ist ihr schwindlig geworden und schlecht.

Jetzt hab ich gehofft, dass du einen Tee hast, der ihr hilft?

Pass auf.

Da geb ich dir ... den da mit.

Da ist Bittere Schleifenblume drin, Fenchel, Kamille,

alles, was gut ist für den Magen.

Wahrscheinlich schmeckt's so, wie es sich anhört.

Es soll ja auch helfen. - Was kriegst du?

Äh, 6 Euro, bitte.

Dann kann ich nur hoffen, dass es der Paula danach besser geht,

wenn sie den getrunken hat.

Wisst ihr denn, woran es liegt?

Nein, eigentlich nicht. So viel Alkohol hat sie nicht getrunken.

Aha. Nicht so viel?

Aber sie hat Alkohol getrunken? - Ja, einen Prosecco und zwei Radler.

Ich glaub, dann weiß ich, woran's liegt.

Frag sie doch mal, ob sie in der letzten Zeit

bestimmte Medikamente genommen hat.

Eigentlich hätt ich nicht duschen brauchen.

Das gibt's doch nicht, was ist denn los?

Wollt ihr schon was bestellen? - Nein, wir warten noch, danke dir.

Geht er immer noch nicht hin? - Sonst würd ich doch nicht auflegen.

Er wird beim Malen die Zeit vergessen haben, du kennst ihn doch.

Aber trotzdem. Ich würd gern noch Zeit mit ihm verbringen,

bevor er den Monat in den Knast geht.

Redet ihr grad vom Geburtstag vom Hubert?

Nein, wir warten auf den Sascha. - Ach so. Und wo ist der?

Ja, im Zirkuswagen. - Aber sicher wisst ihr es nicht?

Nein, wieso?

Schaut mal, was der Baierkofener Kurier

auf seiner Internetseite geschrieben hat.

Der Graffiti-Schmierfink wollte schon wieder bei der Bank zuschlagen.

Aber dieses Mal hat ihn die Polizei ertappt.

Sie haben ihn erwischt?

Nein, er ist ihnen wieder durch die Lappen gegangen.

Aber die Fahndung läuft. Aber das ist noch nicht alles.

Ich hab den Sascha heute hier drinnen schon mal getroffen.

Mit Flecken auf der Hose.

Na ja, Sprühfarbe.

In Blau.

Also für mich ist die Beweislage eindeutig.

Magst du rausgehen? An die frische Luft oder so?

Also, bis der Gregor kommt. - Wär vielleicht nicht schlecht.

Okay, ich hol deine Jacke. * Es klopft. *

Ja? Wir wollten gerade noch spazieren gehen, aber wenn du da bist,

können wir gleich zur Polizei. - Hey.

Was willst du hier? Raus aus meinem Zimmer.

Deine Uroma hat gesagt, dass ihr oben seid.

Raus aus meinem Zimmer, hab ich gesagt. Hau ab!

Oder du kommst gleich mit zur Polizei, da wollten wir eh hin.

Wieso Polizei? - Tu doch nicht so scheinheilig.

Wegen den K.o.-Tropfen, die du der Paula gegeben hast.

Sag mal, spinnst du jetzt völlig? Was soll das?

Hey, hört auf! Spinnt ihr, aufhören!

Jetzt reicht's. - Ich hab gesagt, ihr sollt aufhören!

Hört auf!

Hey! Spinnt ihr jetzt? Hör auf, Yannik, runter da.

Herrschaftszeiten, immer dasselbe Geschiss mit euch zwei.

Paula, ich weiß, warum es dir so schlecht gegangen ist.

Hast du Medikamente genommen?

Ja, Antibiotika wegen meiner Grippe.

Antibiotika. Klingelt da irgendwas?

Was soll man auf keinen Fall tun, wenn man Antibiotika nimmt?

Alkohol trinken. Da langt schon ein Glas Sekt oder zwei Radler.

Ich hab gestern Früh noch meine letzte Tablette genommen.

Ja, und mir eine reinhauen.

Immer noch nix.

Na ja, vielleicht hat er das Handy nicht eingesteckt.

Bestimmt damit ihn die Polizei nicht orten kann.

Geschnappt, geschnappt haben sie ihn,

schreibt der Baierkofener Kurier auf seiner Webseite.

Sag bloß nicht, den Sascha. - Nein.

Den Enkel vom alten Pinzner.

Tja, so viel zum Thema:

Die Beweislage ist eindeutig. Gell, Gundi?

Grüß euch. - Grüß dich, servus.

Entschuldigt die Verspätung, meine Damen,

jetzt hab ich beim Sprühen die Zeit vergessen.

Wo ist denn dein Handy, dass du nicht hingehst?

Mein Handy?

Ich glaub, das hab ich bei dir im Schlafzimmer liegen lassen,

im Eifer des Gefechts.

So, jetzt könnt ihr endlich bestellen,

nachdem sich der Herr Künstler auch her bemüht hat.

Gerne, danke.

Aha, was ist mit der Graffiti-Affäre?

Haben sie ihn schon erwischt, den Revoluzzer-Sprüher?

Ja, haben sie.

* Er lacht. *

Das ist ja lustig. Ist euch da nix aufgefallen?

Der schaut ja fast aus wie ich.

Da hab ich Glück gehabt, dass sie mich nicht verdächtigt haben.

Ist was? - Nix, nix.

Passt schon. - Alles gut.

So, was essen wir denn Schönes?

Ach, die Familie Kirchleitner. Schön, dass ihr euch die Zeit genommen habt.

Und danke fürs Sponsern der Getränke.

Da bedankst du dich bei deiner Cousine, die bei uns arbeitet.

Lasst's euch schmecken. - Machen wir.

Ich hol noch was zum Trinken. - Ja.

Und? Hab ich was verpasst?

Mei, Benedikt, schau dir das mal an.

So viel Leute, ist das nicht schön? - Ja, schön.

Aber hoffentlich essen sie nicht nur und lassen auch Aufträge da.

Drei hat er schon, hat der Korbi erzählt. - Oh.

Benedikt, bist du wieder fit? - Freilich.

Hab bloß Stress gehabt, heute in der Früh, das war alles.

Ich hoff, du hast ein bisserl Hunger mitgebracht,

am Buffet ist genug da. - Nicht mehr lang.

Aber jetzt stoßen wir erst mal an. - Korbi, auf dich.

Auf dich. - Prost.

Prost.

Ach, Flori.

Schön, dass du da bist. - Schön, super.

Ich hol was Gescheites zum Trinken. - Mach das.

Und wir gehen zum Buffet.

Ich bin echt froh, dass das jetzt vorbei ist.

Na, da geht's ja zu wie auf der Papst-Audienz.

Jetzt hoffen wir bloß, der Korbi hat gleich so viele Kunden

wie hier Leute rumstehen.

Du siehst aber nicht gut aus.

War bestimmt eine arge Plagerei, bis das alles gestanden ist?

Ach geh, das war halb so wild.

Willst du dich einen Moment hinsetzen?

Nein danke, Roland, ich steh gern. - Ach komm, setz dich kurz hin.

Roland, ich will mich nicht setzen, ich steh gern. Ist gut so. Danke.

Und? Spielen wir noch eine Runde?

Jetzt kommt schon, mir zuliebe.

Also gut. - Ja.

Aber: Diesmal darfst du anfangen.

So, schaut her, die Runde geht aufs Haus.

Danke schön. - Danke.

Ist selbstverständlich antialkoholisch.

Wenn du schon die halbe Geburtstags-Party verpasst hast.

Also, darauf, dass endlich Ruhe ist zwischen euch zwei.

Ja, wirklich. - Es tut mir auch wirklich leid,

dass ich dich verdächtigt hab und dir eine mitgegeben hab.

Passt schon. Wenn die Paula meine Freundin wär,

hätt ich wahrscheinlich genauso reagiert.

Also.

Nein, wirklich, du hast was gut bei mir.

Du kannst sie mir ja für ein Date überlassen.

Hey, das war bloß ein Scherz.

Ich funk euch schon nicht mehr dazwischen, versprochen.

Was hab ich gesagt? Er kann auch nett sein.

Ja.

Aber dafür mach ich dich jetzt beim Darts fertig.

Ha ha, genau. Der war gut. - Wirst schon sehen.

Also, dann zeig mal, was du kannst.

Gut, der war nicht schlecht.

Korbi, du weißt doch sicher einen schönen Schreiner-Witz.

Ich kenn da nur so schlechte. - Genau die wollen wir hören.

Also gut. Ich weiß nicht, ob ihr den schon kennt, aber:

Sagt der Schreinermeister zu seinem Gesellen:

Aus Holz sind Sie jedenfalls nicht, Herr Huber. Fragt der Geselle: Wieso?

Holz arbeitet. * Lachen *

So ein Schmarrn. - Ganz ein neuer.

Schon klasse, was der Korbi da aufgezogen hat.

Er hat das Richtige gemacht. Als Selbstständiger hat man es

nicht immer einfach, aber keinen Chef, der einem reinredet.

Anwesende Chefs ausgeschlossen. - Entschuldigt mich.

Benedikt, was ist denn mit dir? Da stimmt doch was nicht.

Ich weiß auch nicht. - Benedikt?

Benedikt?

Benedikt?

Ach.

Ich bin gespannt, wie lang der Burgfrieden

zwischen dem Felix und dem Yannik hält.

Was das ist?

Das ist die alte Taschenuhr vom Opa Theo.

Die hab ich grad von der Oma abgestaubt.

Ihr kleiner Bruder ist auch ein Weltmeister im Abstauben?

Richtig so.

Jetzt schauen Sie doch nicht so.

Die Annalena? Die hat da bestimmt nix dagegen.

Untertitelung: BR 2018

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