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Folge 2096: Flower Power (Dahoam is Dahoam v. 10.04.2018)   Complain

.

Sie sollen mich in Ruhe lassen!

Stell dich nicht so an.

"Passant von brutalem Schläger in Baierkofen angegriffen."

Wenn ich wieder mit der Polizei zu tun habe,

dann verlier ich meine Arbeit.

Ich find es nicht richtig, dass wir nix tun,

aber du bist mir wichtiger. - Danke, Annalena.

Das ist perfekt für das Flower-Power-Musik-Festival

vom Bela im Sommer. Das wird so eine riesige Gaudi!

Warum musst du das Festival absagen? - Ich hab keine Location.

Scheiße. - Wir verlegen das nach Lansing. Du hilfst mir dabei.

Ein Musikfestival in Lansing?

Mit zigtausend Leuten, das schaffen wir nicht.

Wir Benningers lassen uns nicht unterkriegen.

Wir machen das Festival.

* Titelsong: *

Dahoam is Dahoam.

Da komm ich her. Da will ich wieder hin.

Dahoam is Dahoam.

Dort, wo ich jeden auf der Straße kenn.

Da kannst du jeden Menschen fragen.

Er wird dich anschauen und dir sagen:

Dahoam is Dahoam.

Dahoam is Dahoam.

Da komm ich her. Da will ich wieder hin.

Dahoam is Dahoam.

Kriegen wir das hin? - Wär doch gelacht.

Die Familie muss zusammenhalten, hat die Oma gesagt.

Auch wenn einer von uns einen Dialekt drauf hat, den keiner versteht.

Sag das meinen Eltern.

Die sind mit mir nach Franken gezogen, als ich drei war.

Ich richt gleich ein Zimmer her,

dann besprechen wir, wie wir weiter vorgehen.

Wir waren uns doch einig, was das Festival betrifft.

Ja, waren wir.

Aber Tante Moni, wir müssen es wenigstens probieren.

Für den Bela steht viel auf dem Spiel.

Das tut mir ja auch leid,

aber ich kann dir keine Hoffnung machen, wo keine ist.

Die Vroni, die Bürgermeisterin,

die ist der Meinung, dass das Festival zu groß ist für Lansing.

Ich find, sie hat recht.

Und wenn wir es schaffen, Frau Brunner umzustimmen?

Können wir dann die Wiese haben?

Ich würd dich doch nicht bitten, wenn es nicht wichtig wäre.

Da reden wir in vier Wochen drüber.

Wie, in vier Wochen?

Weil frühestens da die nächste Gemeinderatssitzung stattfindet.

Aber ich hab gedacht, die wär in drei Tagen?

Schon, aber ihr seid zu spät,

dass das Festival auf die Tagesordnung kommt.

Nicht, wenn wir einen Eilantrag stellen,

dann wird gleich drüber entschieden.

Selbst, wenn die Vroni das macht,

habt ihr nicht die Mehrheit der anderen Gemeinderäte.

Und so wie ich die Lansinger kenn, werdet ihr die nicht kriegen.

Ja, den Film hätt ich mir echt sparen können, total kitschig.

Genau, das nächste Mal gehen wir zusammen ins Kino.

Zu zweit lästert es sich besser.

Ja.

Pfüat di, Moni, servus.

Lassen Sie mich los. - Du bist doch scharf drauf.

Nein, bin ich nicht, lass mich los. - Du bist scharf drauf.

Nein, lassen Sie mich in Ruhe.

Wer hat mich vorher angemacht?

Jetzt auf verklemmt machen. Das hab ich gern.

Hau ab, du frigide Zicke.

* Seufzen *

(Gregor) Herrschaftszeit.

(stöhnend) Fängt das schon wieder an.

Tut mir leid.

Das wird so nix.

Gregor, ich kann nicht schlafen,

wenn du dich immer hin und her drehst.

Ich hab einen anstrengenden Tag hinter mir, ich brauch meine Ruhe.

* Sie stöhnt. * - Geht mir doch genauso.

Das liegt nur an der Matratze, dass ich kein Auge zumach.

Aber ich kann doch auch schlafen. Wenn man mich lässt.

Wenn es dich so stört, kauf dir halt eine neue Matratze.

Ha ha, das sagt sich so leicht.

Aber die richtige zu finden, ist eine Wissenschaft für sich.

Dann lieg halt Probe, kann man doch in jedem Geschäft machen.

Weißt du was?

Der Vorschlag ist nicht so blöd, das schau ich mir gleich mal an.

Ach.

Da schau her, warum bist du schon auf?

Ich hab gedacht, du hast Urlaub. - Ja, ist auch so.

Magst du auch einen? - Gern.

Ich hab die ganze Nacht überlegt, was ich tun könnt.

Warum lehn ich mich auch so weit aus dem Fenster? - Warum, was ist los?

Ich hab meinem Cousin versprochen,

dass er das 68er-Festival in Lansing veranstalten kann.

Frau Brunner will das nicht und wie Tante Moni das gehört hat,

hat sie auch zurückgezogen.

Jetzt dürfen wir ihre Wiese nicht mehr nehmen.

Aha, Frau Brunner will das nicht. Was ist denn ihr Problem?

Sie denkt, dass das eine Nummer zu groß für Lansing ist.

Wo sie vielleicht recht hat.

Ihr wollt ein 68er-Festival machen?

Da dürft ihr nicht beim ersten Gegenwind den Schwanz einziehen.

Ich frag andersrum.

Warum wollt ihr ein 68er-Festival machen?

Na ja, wegen der Musik halt.

Wir wollen hippie-mäßig feiern, wie damals in Woodstock.

Du weißt, dass das nur ein Teil des Ganzen war?

Da ging es um was ganz Anderes,

das war eine große politische Bewegung.

Die haben gegen Krieg gekämpft und gegen die alten, verkrusteten,

autoritären, spießigen Obrigkeiten in Deutschland.

Vor allem gegen die Alt-Nazis,

die immer noch in ihren Ämtern waren, das muss man sich mal geben.

Der Tobi? - Ja.

Mir ist ja nix passiert.

Du, die Fanny ist grad da.

Telefonieren wir heute Abend noch mal?

Bis dahin weiß ich auch, ob ich ihn anzeig oder nicht.

Ja, pfüat di.

Willst den Typen jetzt doch anzeigen?

Ach, hock dich her.

Weißt du,

vor drei Wochen hab ich mir eingeredet,

dass ja nicht wirklich was passiert ist,

dass das nur eine Ausnahme gewesen ist.

Dem Daniel zuliebe, der keinen Ärger mit der Polizei wollte.

Aber nach dem, was ich gestern beobachtet hab,

bin ich sicher, dass der gewohnheitsmäßig Frauen belästigt.

Ich hab Glück gehabt, dass mir der Daniel zu Hilfe kam.

Die Frau gestern ist auch mit einem Schrecken davon gekommen.

Aber das hätte auch anders ausgehen können.

Noch ein Grund mehr, dass du ihn anzeigst.

Warum hab ich mir das Kennzeichen der Frau nicht gemerkt?

Daran denkt man in dem Moment nicht. - Ja.

Aber die wär so eine wichtige Zeugin.

Der Daniel ist auch ein wichtiger Zeuge.

Er wird nicht begeistert sein, wenn du zur Polizei gehst. - Eben.

Dann kommt raus, dass er den Typen geschlagen hat.

Und weil der Anzeige wegen Körperverletzung

gegen Unbekannt erstattet hat,

wird automatisch gegen den Daniel ermittelt.

Aber es hilft nix.

Ich muss mit Daniel reden, dass eine Anzeige das einzig Richtige ist.

Weil einfach so

lass ich das aufdringliche Schwein nicht davon kommen.

Bis heute hat sich das verklärt.

Alle meinen, das waren nur verrückte Hippies,

die sich die Welt schön gekifft haben, aber das stimmt nicht.

Gut, die hat es auch gegeben.

Aber das Wichtigere waren die politischen Ziele.

Dafür sind die auf die Straße gegangen.

Das hab ich gar nicht gewusst.

Grad du als Frau. Die Männer hatten das Sagen.

Du hättest damals um die Einwilligung deines Ehemanns bitten müssen,

wenn du arbeiten gehen wolltest. - Krass, echt jetzt?

Ja. - Da wär ich auch auf die Barrikaden gegangen.

Du darfst eines nicht vergessen:

Alte Nazis, die im Dritten Reich noch das Sagen hatten,

waren plötzlich wieder in Amt und Würde, wie man sagt.

Auf Posten wie Polizisten, Lehrer, Professoren.

Als Richter, als Politiker.

Dagegen hat man sich aufgelehnt, das wollte man so nicht.

Zu Recht, würd ich sagen. - Allerdings.

Schau, die Generation damals hat alles auf den Prüfstand gestellt

und hat versucht, das zum Positiven zu verändern.

Die waren richtig politisch.

Sorry, aber eure Generation ist absolut unpolitisch geworden,

die haben nur im Kopf: "Wie krieg ich das neueste Handy her?" - Hm.

Meine Generation ist angetreten, um die Welt zu verändern.

Deine Generation muss die Welt eigentlich retten.

Das ist die eigentliche Hammer-Aufgabe.

Da wirst du doch nicht vor der Bürgermeisterin kapitulieren, hm?

Haben Sie eine Ahnung, was die ganzen Matratzen da sollen?

Die hat der Gregor bestellt. Aber ich dachte, da kommt nur eine.

So. Wenn Sie bitte hier noch unterschreiben.

Zuerst tragen Sie das ganze Zeug da hoch, vorher unterschreib ich nix.

Das machen wir nicht, wir haben es schon reingetragen.

Normal liefern wir nur bis zur Haustür.

Ja, und unsere Gäste sollen durch das Fenster in die Gaststube steigen?

Frau Brunner, ich sag dem Gregor Bescheid, der räumt das gleich weg.

Ich unterschreib, passt schon. - Danke, pfüa Gott.

Was will der eigentlich mit den ganzen Matratzen?

Das frag ich mich auch.

Aber wir waren uns doch einig, dass du nicht zur Polizei gehst.

Du hast mir versprochen, dass ich nix zu befürchten hab.

Schon.

Wenn ich nicht beobachtet hätt, dass der eine andere Frau bedrängt,

würd ich damit nicht kommen.

Ich kann nicht mehr so tun, als wäre das nur meine Sache.

Versteh doch, wir müssen zur Polizei.

Wenn rauskommt, dass ich wieder in eine Schlägerei verwickelt war,

verlier ich mein Ausbildungsplatz. Jetzt, wo ich fast fertig bin.

Daniel.

Ich versteh, dass du Angst hast. Aber wir können nicht wegschauen.

Was treibst du da?

Ich hab gelesen, was so los war, in den 68ern. - Aha.

Da, der Protest gegen den Vietnam-Krieg,

in Amerika gegen die Unterdrückung der Schwarzen,

für eine neue, zeitgemäße Gesetzgebung.

Wie bist du eigentlich auf die Idee gekommen mit dem 68er-Festival?

Mei, ich steh auf die Musik. - Das ist alles?

Schon.

Du kannst das gar nicht voneinander trennen,

die Musik und die Protestbewegung.

Die Musik hat das ausgedrückt, was die Generation gefühlt hat.

Aufbruch, Widerstand, Rebellion. - Was willst du mir damit sagen?

Dass wir jetzt in der Amtsstube Druck machen,

dass dein Antrag noch auf die Tagesordnung kommt. Auf geht's.

* Handy *

Was ist los?

Von meinem Chef.

Ein Kollege ist krank, jetzt muss ich für ihn einspringen.

Kann das kein anderer übernehmen? Wir haben Wichtigeres zu tun.

Nein, ich bin finanziell am Anschlag.

Ich kann nicht meinen Hauptjob riskieren.

Gut, dann muss ich's alleine schaffen.

Bist du bereit für eine Aussage bei der Polizei?

Kannst du nicht sagen, dass dir ein Unbekannter geholfen hat?

Hab ich auch schon überlegt.

Aber der Typ weiß, dass wir vorher zusammen unterwegs waren.

Grad wenn Aussage gegen Aussage steht,

prüft die Polizei genau nach, wer widersprüchliche Aussagen macht.

Wenn dann rauskommt, dass ich nicht die Wahrheit gesagt hab,

dann wäre die Anzeige gegen den Typen unglaubwürdig.

Du hast recht.

Ich mach's, ich sag aus.

Danke.

Die Matratzen.

Und? Welche ist die Beste?

Ganz klar: Federkern.

Aha. Na ja, ein bisserl hart ist die schon, oder?

So ein Schmarrn. Die, die ist perfekt!

Auf der kann ich wieder so richtig gut schlafen.

Das andere Zeug, Kaltschaum, Viskose, das kannst du alles vergessen.

Die schick ich auch gleich wieder zurück.

Und?

Magst du dich zu mir legen?

Nein, mag ich nicht, ich muss wieder in die Küche.

Und du in die Gaststube, weil die Oma die Annalena vertritt.

Bloß ganz kurz.

Und, was sagst du?

Ich spür keinen Unterschied zur alten.

Armes Kind, dazwischen liegen Welten.

Wie soll ich das spüren, wenn ich nur kurz Probe lieg?

Weißt du was? Heute schlafen wir gleich auf der Matratze.

Du wirst sehen, du willst nicht mehr aufstehen.

Wunderbar. Du beeilst dich jetzt bitte, unten warten die Gäste.

Ach, die ist perfekt.

* Klopfen *

Herein.

Tut mir leid, die ist durchgerannt.

Was gibt's denn schon wieder?

Einen Eilantrag:

Sie müssen übermorgen bei der Sitzung über das Festival entscheiden.

Kathi, du weißt, wie ich darüber denk.

Wir sind eine kleine Gemeinde.

Wir können so ein Spektakel nicht aufziehen.

Das ist kein Spektakel, sondern ein friedliches Musik-Festival.

Uns geht's nicht nur ums Feiern. - Sondern?

Wir wollen ein Zeichen setzen.

Gegen Terror, Krieg, für Umweltschutz ...

Mehr Gerechtigkeit hast vergessen.

Ich mein das ernst. Vielleicht kann ich mich nicht so gut ausdrücken.

Aber was ist schon dabei, wenn ein paar Leute friedlich feiern wollen?

Was anderes haben wir nicht vor.

Also wenigstens bissl feiern, oder?

Ja, freilich auch feiern.

Es geht nicht nur um die Musik von damals,

sondern die Lebenseinstellung dahinter.

(Moni) Wenn's halt nicht so viel Aufwand wäre.

Bela ist ein Profi, der kriegt das hin.

Er braucht nur die Genehmigung von der Gemeinde.

Also gut:

Falls der Gemeinderat zustimmt, kannst meine Wiese haben.

Echt jetzt?

Wenn du nur sonst auch so engagiert wärst, in der Küche oder im Stall.

Danke, Tante Moni.

So ein Festival ist für ein Dorf wie Lansing vielleicht ungewöhnlich.

Aber sind wir je einer Herausforderung aus dem Weg gegangen?

Denken Sie an die Zirkusvorstellung, z.B.

Die wäre nie so erfolgreich geworden, wenn jeder gesagt hätt:

"So was gab's hier noch nie."

Von mir aus. Dann tu ich's eben auf die Tagesordnung.

Aber ich bleib dabei: Ich stimme nicht dafür, und du weißt, warum.

Ja. Trotzdem danke, Frau Brunner.

Freu dich nicht zu früh. Ich glaub nicht,

dass du bei den anderen Gemeinderäten mehr Glück hast.

Das werden wir sehen.

Hast du eigentlich schon von der Idee von Kathi und ihrem Cousin gehört?

Du meinst das 68er-Festival?

Das ist doch nur eine fixe Idee von ihr.

Ich find durchaus eine sympathische.

Stell dir vor, sie kriegen ein politisches Bewusstsein

und kämpfen wieder für ihre Anliegen. Das wäre doch gut.

Die Kathi und politisches Bewusstsein.

Ein paar Tage feiern wollen's, sonst nix.

Klar, haben wir auch.

Aber das eine hat das andere ja nicht ausgeschlossen.

Du musst dich doch noch erinnern. Wir waren doch hautnah dabei.

Naja, Lansing ist nicht gerade der Nabel der Welt.

Da ist alles so weitergegangen, wie immer.

68. Das war doch nur heiße Luft damals.

Grüß dich, Roland. - Gregor, grüß dich. Was kann ich für dich tun?

Hast du noch eine Packung Guarana-Kaugummis?

Sonst schlaf ich noch ein.

Hast Schlafprobleme? - Eher Einschlafprobleme.

Warum willst dann einen Wachmacher-Kaugummi?

Da geb ich dir lieber einen Beruhigungstee.

Nicht nötig, ich hab eine neue Matratze.

Heute schlaf ich wieder wie ein Baby.

Kaltschaum? - Nein, Taschenfederkern.

Also ich würde mich immer für Kaltschaum entscheiden.

Aber das muss jeder selber wissen.

Ich bin probegelegen

und die Federkern hat sich am besten angefühlt.

Es kommt drauf an, was für ein Schlaftyp du bist.

Ich bin ja froh, wenn ich überhaupt wieder richtig schlafen kann. - Ja.

Schläfst du eher auf dem Rücken oder auf der Seite?

Oder vielleicht sogar auf dem Bauch? - Ähm ...

Ich schlaf auf der Seite.

Dann musst du unbedingt Kaltschaum ausprobieren.

Bei Kaltschaum sinkst du etwas ein,

sodass deine Wirbelsäule optimal gelagert ist.

Das ist wunderherrlich.

Roland, danke für deine Hinweise und Tipps.

Aber ...

... ich bleib jetzt bei der, weil die anderen hab ich zurückgeschickt.

Ich will dich auch gar nicht beeinflussen.

Ich schau, wie weit sie sind. - Danke.

Wie weit seid ihr?

Wir machen auf jeden Fall das Richtige, Daniel.

Du willst doch auch nicht, dass der weiter Frauen belästigen kann.

Nein, natürlich nicht.

Trotzdem: Ich kann das nicht. - Daniel?

Es tut mir leid, Annalena.

Aber du kannst doch jetzt nicht einfach gehen.

Das wird mir alles zu viel.

Wir wären so weit, Frau Brunner.

Ach, warst du schon beim Roland? Und, helfen dir die Kaugummis?

Ich weiß nicht.

Weißt was? Ich schau mir das nicht länger an.

So wie du ausschaust, vergraulst du noch die Gäste.

Du gehst hoch und legst dich hin.

Aber das geht nicht. - Nicht aber. Das geht.

Annalena löst Oma ab und hier ist so wenig los, das krieg ich hin.

Also ... - Wirklich?

Ich richt dir das Bett her und dann ruhst du dich aus.

Okay? - Danke. - Bitte.

So, kriegt ihr noch was?

Erst mal nicht, danke.

* Handy klingelt. *

Ach, Bela.

Grüß dich. Ich hab super Neuigkeiten: Tante Moni gibt uns ihre Wiese.

Und unsere Bürgermeisterin stellt das Festival vor den Gemeinderat.

Welches Problem?

Aha. Warte mal.

Die Brauerei ist abgesprungen, wegen dem Location-Wechsel.

Bela, warte mal: Das ist doch super.

Ich mein, wofür haben wir denn in Lansing eine Brauerei.

Wir holen einfach die Kirchleitners ins Boot.

Dann haben wir auch einen anderen Stand vorm Gemeinderat.

Ist doch super.

* Sie summt. *

* Rauschen *

Danke, Theres.

Grüß dich. Danke fürs Einspringen, Oma.

Das war mir wichtig, die Anzeige heut noch auf den Weg zu bringen.

Das hab ich doch gern gemacht.

Ich bin auch interessiert, dass der bestraft wird.

Und, wie war's?

Eigentlich ganz gut.

Die Polizistin, die die Aussage aufgenommen hat,

war nett und hat das ernst genommen.

Das wäre ja auch noch schöner.

Hauptsache ist, dass gegen ihn ermittelt wird

wegen sexueller Nötigung.

Hauptsache, der Drecksack kriegt, was er verdient.

Der kann von Glück sagen, dass Daniel da war und nicht ich.

Was den angeht: Der hat im letzten Moment kalte Füße bekommen.

Ich hab mich entschieden, die Anzeige trotzdem zu erstatten.

Auch wenn das heißt, dass Daniel nicht um eine Aussage herumkommt.

Hey. - Hi.

Na, hast gut geschlafen?

Oh ja. Ich hab Recht gehabt: Die Matratze ist der Wahnsinn.

Bist du dir sicher?

Ganz sicher. - Ganz sicher? - Ja.

Sehr gut, dann kannst sie wieder zurückschicken.

Und das Geld, das du dir dabei sparst,

das gibst für uns aus. Da machen wir was Schönes zusammen.

Versteh ich jetzt nicht.

Du hast auf der alten Matratze geschlafen.

Ach Schmarrn.

Das gibt's ja gar nicht.

Warum taugt mir die auf einmal so viel besser?

(Theres) Warum ist keiner in der Gaststube?

Da ist Mordsbetrieb.

Ich komm gleich!

Es lag nicht an der Matratze, sondern daran,

dass hinter deinem Kopf das Ladekabel war.

Das hat die ganze Zeit gesummt. Das hab ich entdeckt und rausgezogen.

Dass ich da nicht selber drauf gekommen bin.

Ja. - Da schau her.

Schlaf dich aus.

War das wirklich bloß das Ladekabel?

Wie auch immer. Hauptsache, er schläft wieder und somit ich auch.

Grüß Sie. - Servus. Hast du nicht Urlaub?

Doch, aber ich hätte ein Anliegen. Darf ich kurz stören?

Ja, freilich. Worum geht's?

Es ist so:

Mein Cousin plant ja in Lansing ein 68er-Festival.

Davon hab ich gehört.

Das ist wirklich super für unser Dorf.

Leider ist ihm jetzt die Brauerei abgesprungen.

Was für uns nur gut sein kann:

Jetzt kann die Kirchleitner Brauerei bei dem super Geschäft einspringen.

Das ist nett, dass du da an uns denkst.

Aber ich muss dir leider absagen. Wir beliefern das Festival nicht.

Daniel!

Die Polizei hat angerufen: Ich soll zum Verhör kommen.

Hast du mich hingehängt?

Daniel, ich musste deinen Namen nennen. Versteh das doch.

Die ermitteln gegen mich wegen Körperverletzung.

Die wollen erst mal hören, was du dazu zu sagen hast.

Und dann? Der Typ ist Anwalt. Der zerrt mich vor Gericht.

So weit kommt's nicht.

Ich dachte, wir sind Freunde. - Das sind wir.

Warum machst du dann so was? Das kann mein Leben ruinieren.

Schauen Sie mal, was ich gefunden hab:

Da war ich 15.

Schon komisch, wie Rosi reagiert hat,

als ich sie

auf die 68er angesprochen hab.

Ob sie Fotos hat aus der Zeit?

Die würd ich gern sehen.

Oder meinen Sie, es gibt einen Grund, dass sie sie unter Verschluss hält?

Dabei braucht sich doch Rosi vor nix und niemand schämen.

Oder?

Untertitelung: BR 2018

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